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	<title>Expedition Ego &#187; Persönlichkeitsentwicklung</title>
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	<description>von Tim A. Bohlen</description>
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		<title>Betrogene Texte</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 16:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe ich an einem Interview teilgenommen. Ein Interview, dessen Wortlaut in einem Blockseminar an der Uni Wuppertal besprochen werden sollte. Ich hatte ein Problem zu schildern, die Studenten hatten es zu lösen. Welche Annahmen, Motive liegen unter meinen Worten begraben und steuern aus dem Untergrund mein Handeln und Nichthandeln. Ich sprach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/12/4324485564_5c5ef5a46b.jpg" alt="Läufer im Wald" title="Läufer im Wald" width="250" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2721" /> Vor ein paar Wochen habe ich an einem Interview teilgenommen. Ein Interview, dessen Wortlaut in einem Blockseminar an der Uni Wuppertal besprochen werden sollte. Ich hatte ein Problem zu schildern, die Studenten hatten es zu lösen. Welche Annahmen, Motive liegen unter meinen Worten begraben und steuern aus dem Untergrund mein Handeln und Nichthandeln. Ich sprach über das Schreiben, vielmehr darüber, das ich es viel zu oft nicht tue.</p>
<p><span id="more-2720"></span></p>
<p>Als Ergebnis präsentierte mir mein Interviewpartner meinen Wunsch nach Anerkennung. Vielleicht sogar von Menschen, von denen ich immer dachte, dass ihre Meinung mir egal wäre? Weil sie keine Rolle in meinem Leben spielen &#8211; sollten. Wie kann ich meinen scheinbaren Wunsch nach Anerkennung mit meinem Ideal vereinen, dass es mir nur um meine Texte gehen soll? Mache ich das alles, um gefeiert werden? Oder weil ich wirklich schreiben will &#8211; schreiben muss? Ich komme mir vor, als würde ich meine Texte betrügen, ihnen vorgaukeln, dass es um sie ginge. Wie ehrlich kann ich ihnen gegenüber sein? Und mir gegenüber? </p>
<p>Anerkennung ist willkommene Kraft von außen, die mir hilft, weiterzumachen und an fremden Menschen meine Texte zu prüfen. Aber sie muss Beiwerk sein. Der Bonus. Schön, wen er da ist. Weiterschreiben, auch wenn er ausbleibt.</p>
<p><small>Foto via <a href="http://www.flickr.com/photos/nachtansichten/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/nachtansichten/?referer=');">nachtansichten</a></small></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/betrogene-texte/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/betrogene-texte/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/betrogene-texte/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Jedes Bild hat eine Rückseite</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 16:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir erfüllen uns Wünsche, leben Träume, kaufen Produkte, tragen die rosarote Brille. Wir besteigen Regenbögen für einen Topf voll Gold. Was für einen Vogel haben wir, wenn wir es einschmelzen und auf einmal selbst im Käfig sitzen? Wir plappern wie bunte Papageien auf der Schulter von Piraten und berauben uns nur selbst. Was ich meine: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/12/362428141_57cc28b095.jpg" alt="Topf voll Gold" title="Topf voll Gold" width="250" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2699" /> Wir erfüllen uns Wünsche, leben Träume, kaufen Produkte, tragen die rosarote Brille. Wir besteigen Regenbögen für einen Topf voll Gold. Was für einen Vogel haben wir, wenn wir es einschmelzen und auf einmal selbst im Käfig sitzen? Wir plappern wie bunte Papageien auf der Schulter von Piraten und berauben uns nur selbst. Was ich meine: Wer Geld hat, kann es ausgeben und beklaut werden. Wer Schönes kauft, kann sich daran erfreuen und es verlieren. Wer Entscheidungen trifft, kann goldrichtig liegen und sich aufs Maul legen. Und in der Liebe? Schönheit kann eifersüchtig machen, Schüchternheit langweilen, Offenheit einschränken. Wenn Du erkennst, dass ein Bild auf Papier gemalt ist, dann hat sich die ganze Arbeit des Künstlers gelohnt.</p>
<p><span id="more-2698"></span></p>
<p><small>Photo von <a href="http://www.flickr.com/photos/seychelles88/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/seychelles88/?referer=');">seychelles88</a>.</small></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/jedes-bild-hat-eine-ruckseite/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/jedes-bild-hat-eine-ruckseite/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/jedes-bild-hat-eine-ruckseite/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Was Bücher von unserem Leben unterscheidet</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 15:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Zeit zu Zeit halten wir ein neues Buch in den Händen. Wir schauen uns den Umschlag an, die Gestaltung, den Titel, den Klappentext: Meinungen fremder Menschen, die nicht interessieren. Also blättern wir durch die Seiten und schnappen auf, was ins Auge fällt. Uns wird nichts anderes übrig bleiben, als beim ersten Wort anzufangen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Zeit zu Zeit halten wir ein neues Buch in den Händen. Wir schauen uns den Umschlag an, die Gestaltung, den Titel, den Klappentext: Meinungen fremder Menschen, die nicht interessieren. Also blättern wir durch die Seiten und schnappen auf, was ins Auge fällt. Uns wird nichts anderes übrig bleiben, als beim ersten Wort anzufangen und beim letzten aufzuhören. Ob sich all die Stunden lohnen werden, wissen wir nicht. Es gehört viel Mut dazu, seine Zeit zu verschwenden. Das Schlimmste, was wir uns antun können, ist anzufangen und es nicht bis zum Ende zu schaffen. Ob wir ein Buch lesen oder nicht, entscheiden wir. Dies ist der einzige Unterschied zum echten Leben: Egal, wie wir uns bei unserer eigenen Geschichte entscheiden &#8211; wir schreiben sie in jedem Fall.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/was-bucher-von-unserem-leben-unterscheidet/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/was-bucher-von-unserem-leben-unterscheidet/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/was-bucher-von-unserem-leben-unterscheidet/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ordnung ins Chaos bringen &#8211; 3 Schritte gegen Überforderung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibe ich drei Ideen, Ordnung in die eigenen Ziele zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/08/156546790_ad42a66bdd.jpg" alt="Atlas" title="Atlas" width="250" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2624" /> Sei es im Job oder zu Hause, für meine Passion oder zum Spaß: Im Moment sprießen derart viele Ideen, Projekte und Aufgaben aus dem Boden, dass sich die Vorahnung in mir breit macht, all diese großartigen Dinge könnten mir über den Kopf wachsen. Es ist Zeit, zu priorisieren. Die Dinge in eine Ordnung zu bringen bedeutet, einen gemeinsamen Nenner finden, einen neuen Blick auf alte Ziele zu wagen und mir alle Zeit der Welt zu nehmen.</p>
<p><span id="more-2605"></span></p>
<h2>Den gemeinsamen Nenner finden</h2>
<p>Ich will Menschen mit meinen Texten erreichen. Das ist der gemeinsame Nenner aller Ideen, die in meinem Kopf herumschwirren. Manche fühlen sich noch zu groß an, für andere fehlt mir der Mut und wieder andere sind einfach noch nicht konkret genug. Dieser gemeinsame Nenner nimmt der schieren Masse an Möglichkeiten etwas die Schwere, denn Dank ihm weiß ich, dass alle Ideen mich dem Ziel, Menschen zu erreichen, ein Stück näher bringen. Es kommt nicht darauf an, welche ich zuerst umsetze, sondern dass ich überhaupt eine umsetze. Und zwar mit Spaß an der Sache.</p>
<h2>Ziele neu definieren</h2>
<p>Da war immer noch dieses Buch, dass ich schreiben will, muss, kann, darf, möchte. Das war das Ziel Nummer 1. Und warum tue ich es nicht? Muss ich es schreiben, gerade weil ich mich immer mit anderen Dingen beschäftige? Oder gerade nicht, weil es vielleicht noch gar nicht an der Zeit ist? Ich bin mir nun sicher, dass ich dieses Ziel solange ruhen lasse, bis ich genau spüre: jetzt ist es an der Zeit. Ich habe derzeit andere Ideen im Kopf, mit der Sprache zu spielen. Diesen will ich den Vorrang lassen. Vielleicht gehe ich damit dem großen Ziel aus dem Weg. Weil sich aber alles einen gemeinsamen Nenner teilt, macht es für mich keinen Unterschied mehr. Ich mache einfach das, was mir gerade am meisten Spaß macht. Und für den Rest bleibt noch genug Zeit.</p>
<h2>Mehr Zeit geben</h2>
<p>Ich habe meine Ziele in eine neue Ordnung gebracht. Jetzt gilt es, dass ich mein Handeln daran ausrichte. Und vor allem eines tue: Handele! Das schlechte Gewissen, ein Ziel aufzuschieben oder gar einer Idee abzusagen, hat jetzt keinen Platz mehr. Durchhaltevermögen kann ich mir nur beweisen, wenn ich Ideen auch zu Ende bringe. Es ist Zeit, loszugehen, und zwar weiter als ein paar Schritte. Ein Schritt nach dem anderen, eines nach dem anderen. Gemach gemach. Unterwegs kann ich immer noch die Richtung anpassen &#8211; aber erst dort.  </p>
<p><small>Photo von <a title="flickr - susemueller" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/susemueller/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/susemueller/?referer=');">susemueller</a>.</small></p>
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		<title>Erwartungen sind negativ, nicht Absichten</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/erwartungen-sind-negativ-nicht-absichten/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[positives denken]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibe ich, warum negative Erwartungshaltungen Distanz erzeugen und wie sie uns davon abhalten, hinter die Kulissen zu schauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/08/4648381576_832c1742bc.jpg" alt="Ein Kind wartet auf seinen Freund" title="Ein Kind wartet auf seinen Freund" width="350" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2594" /> Erlebnisse müssen nicht groß sein, um im Kopf hängen zu bleiben. Manchmal sind es die kleinen Erfahrungen, die etwas auf lange Sicht bewirken können. Gestern klärte mich ein Freund auf, welche Pläne ein gemeinsamer Bekannter hege. </p>
<p>Mein erstes Gefühl war flau, es kroch aus der Magengrube empor. Es dauerte einige Minuten, bis ich merkte, wie ich gleich negativ dachte. Da schossen Gedanken durch den Kopf, die von Intrige sprachen, vom Ausschluss von mir. Diese Gedanken mehrten sich, bewiesen sich gegenseitig und schufen ein Bild, dass ich nicht sehen wollte. Nicht weil es so war, wie es war, sondern weil ich es nicht bei mir haben wollte. Es hätte bleiben können, wo der Pfeffer wächst.</p>
<p><span id="more-2593"></span></p>
<p>In diesem trübseligen Nebel schimmerte dann irgendwann eine Idee, dass vielleicht alles anders sein könnte, als ich dachte. Vielleicht hatte ich etwas nicht beachtet, nicht richtig verstanden. Hätte es sein können, dass doch alles anders war und der besagte Bekannte es gar gut gemeint hat? Sogar für alle Beteiligten?</p>
<p>Das Problem ist immer dann nicht so leicht aus der Welt zu schaffen, wenn man etwas über andere erfahren hat. Zu viele Unwägbarkeiten. Nichts direktes, was Offenheit ermöglicht hätte.</p>
<p>Dann habe ich mir eine Frage gestellt, die ich mir &#8211; hoffentlich &#8211; immer in solchen Momenten stellen werde: </p>
<p><em>Wie oft &#8211; und denke genau nach &#8211; passieren wirklich all die schlimmen Dinge, die Du dir immer ausmalst?</em></p>
<p>Meine Erwartungshaltungen sind negativ &#8211; nicht die Menschen, die mich umgeben. Wirklich schaden wollte mir noch nie jemand. Ist es einfacher, zu erkennen, dass nur ich mir immer im Weg stehe?</p>
<p><small>Photo von <a title="flickr - Herr Olsen" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/herrolsen/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/herrolsen/?referer=');">Herr Olsen</a>.</small></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/erwartungen-sind-negativ-nicht-absichten/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/erwartungen-sind-negativ-nicht-absichten/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/erwartungen-sind-negativ-nicht-absichten/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie magische Momente entstehen</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/wie-magische-momente-entstehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 12:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[unerwartetes begrüßen]]></category>
		<category><![CDATA[verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibe ich, wie magische Momente entstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/08/4739408305_ab341bac5f.jpg" alt="Grillkohle" title="Grillkohle" width="350" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2554" /> Manchmal habe ich das Glück, Tage, Abende und Stunden zu erleben, die magisch sind. Momente, in denen alles passt &#8211; nicht weil alles perfekt läuft, sondern weil alles gut so ist, wie es gerade ist. Gestern Abend haben wir mit Freunden in unserem Garten gegrillt, keine Seltenheit, auch das obligatorische Lagerfeuer nach der Essensschlacht nicht. Trotzdem war der Abend magisch, das dämmerte mir, als ich wieder zu Hause war. Wie entstehen magische Momente?</p>
<p><span id="more-2552"></span></p>
<p>Die Chancen, dass der Abend großartig werden würde, waren vormittags bereits gut. Wir haben einen Rasenmäher gekauft, eine Fahnenstange aufgestellt und eine Höhle unter der Wiese unseres Gartens entdeckt. Die XXL-Krakauer zum Frühstück vom Baumarktparkplatz sollte nur der Anfang sein. Anders gesagt: Wir hatten einfach eine gute Zeit und waren entspannt. Entspannung ist immer ein guter Ausgangspunkt. Ich habe gestern Abend noch lange darüber nachgedacht, was den Abend aber an sich zu einem magischen machte. Drei Dinge kamen mir in den Sinn:</p>
<h2>Erwartungen herunterschrauben</h2>
<p>Erwartungen an sich und andere müssen erfüllt werden, sonst stellt sich schlechte Laune ein. Je höher die Erwartung&#8230; desto schwieriger ist es, sie in die Realität umzusetzen. Habe ich keine Erwartungen &#8211; so wie an die gestrige Abendgestaltung -, dann kann auch nichts schief gehen und sich keine Enttäuschung breit machen. Man muss nicht immer alles perfekt machen. Und die anderen erst recht nicht.</p>
<h2>Die anderen machen lassen</h2>
<p>Während meine Erwartungen zunächst einmal &#8220;nur&#8221; mein Problem sind, so spielt sich dieser Punkt zwischen mir und den Menschen ab, mit denen ich Zeit verbringe. Mein Rhythmus, Dinge zu tun, ist ein anderer als der meiner Mitmenschen. Ihrer ist anders als meiner. Manche sind pünktlich, manche vergesslich, manche nervös und andere schläfrig. Wenn jeder so handeln kann, wie er sich wohl fühlt, dann wird auch jeder sein bestes zu einer Situation beitragen und die Zeichen auf Magie stehen.</p>
<h2>Unerwartetes begrüßen</h2>
<p>Egal, wie die eigenen Erwartungen aussehen und egal wie viel Mühe sich jeder einzelne gibt, es wird immer etwas Unerwartetes geschehen. Gestern fing es mehrmals an zu regnen. Wären nicht alle Beteiligten so entspannt gewesen, hätte dies das buchstäbliche Aus für die Grillkohle, das Essen und die Gemütlichkeit bedeuten können. Statt dessen haben wir alle Schirme zusammengesammelt, die wir zur Verfügung hatten, und den Grill und unsere gute Stimmung vor dem Erlöschen bewahrt. Der Regen war einfach Teil des Abends. Er war nicht eingeplant, kam unerwartet, aber weil alle ihn &#8211; zugegebener Maßen mit Schirmen &#8211; begrüßt haben, kam er nicht ungelegen. Wir sind ein wenig zusammengerückt.</p>
<p><i>Was glaubst Du? Ist die Sache so einfach oder kann und darf man gar nicht versuchen, hinter das Geheimnis magischer Augenblicke zu kommen?</i></p>
<p><small>Photo von <a title="flickr - benjamin.wittorf" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/benjaminwittorf/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/benjaminwittorf/?referer=');">Ben</a>.</small></p>
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		<title>Sei kein Fan, sei ein Macher</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[fan]]></category>
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		<category><![CDATA[machen]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel versuche ich zu erklären, dass man sich lieber auf den Kern einer Sache konzentrieren sollte, als Zeit in einen Kult darum zu investieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/07/3001515655_4b31b35eb3.jpg" alt="Die Apokalyptischen Reiter" title="Die Apokalyptischen Reiter" width="350" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2535" /> Menschen lieben Kleinscheiß. All die vielen Sachen, die uns Freude machen. Rund herum um den Kern der Sache, um den es eigentlich geht. Zum neuen Notebook gehört die passende Tasche, das Handy gehört(e) in den Socken und so richtig funktioniert die Spielekonsole erst, wenn ich fast die Höhe des Kaufpreises noch einmal für Zubehör ausgegeben habe. Richtig verdient wird schon lange nur beim Zubehör. Dort, wo die Entwicklungskosten nicht so hoch sind und die Margen dann umso größer. Mischkalkulationen hier und da. Solange das Zubehör einen Sinn erfüllt und einen Zweck hat, sehe ich dem inneren Kaufzwang gelassen entgegen. Immer weniger, aber immer noch erwische ich mich aber, wie ich mir selbst einen Kult um Dinge aufbaue.</p>
<p><span id="more-2534"></span></p>
<p>Ich habe einen Schlüsselanhänger in dem Braun meines Hundes (ohne den Metallicton) und mit seiner Form, ein T-Shirt meiner Lieblingsmarke für Bergausrüstung, nur ohne Funktion. Wer schon einmal eine Bettdecke mit vielen kleinen Kätzchen drauf aus dem Fenster hängend &#8211; zum Lüften &#8211; gesehen hat, weiß, wo ein Fan der eigenwilligen vier Pfoten wohnt.</p>
<p>Die Sache ist sonnenklar: Wir wollen dazugehören und signalisieren, wozu wir stehen. Merkwürdig nur, dass ich Shirts mit Klettermotiven trage, obwohl ich schon lange nicht mehr klettern war. Was sollen denn die anderen denken? Merkwürdig auch, dass ich manchmal länger nach coolem Scheiß im Internet suche, als mich wirklich mit dem zu beschäftigen, worum es geht. Ist Fan zu sein einfacher, als ein Macher zu sein? Bequemer? Komfortabler? Traumtanz? </p>
<p>Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Fan ist so wichtig, wie der Musiker auf einem Konzert oder der Spieler auf dem Fußballplatz. Und Macher sind nicht bloß gewissenlose Geschäftsleute, die die arme Gelegenheit bei dem Schopfe packen. Ich meine mit den Begriffen &#8220;Fan&#8221; und &#8220;Macher&#8221; den Unterschied zwischen der Heiligsprechung eines wichtigen Lebensbereiches durch alle möglichen Symbole und Markierungen und der Tatsache, dass man sich in der Zeit der Heiligsprechung auch gleich mit dem Kern der Sache, des Pudels Kern &#8211; für alle Hundefans wie mich &#8211; beschäftigen könnte. Um das, worum es eigentlich zu Beginn vielleicht einmal ging.</p>
<p>Sicher war mein Hund einer meiner großen Kindheitsträume und heute zeige ich gerne, dass ich mir diesen erfüllt habe. Ich habe ihn ja auch immer bei mir. Seine alte Hundemarke an meinem Autoschlüssel. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, all die Zeit, die ich mit Gedanken darüber verbringe, wie ich meine Hundeliebe allen außerhalb meines Herzens demonstrieren kann, lieber mit Kessy selbst verbringe. Macher bin, kein Fan. Ich bin mir sicher, dass es sie freut.</p>
<p><small>Photo von <a title="flickr - rockzoom" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/rockzoom/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/rockzoom/?referer=');">rockzoom</a>.</small></p>
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		<title>Hinterm Horizont geht&#8217;s weiter &#8211; ganz sicher</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[alex huber]]></category>
		<category><![CDATA[bergsteigen]]></category>
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		<category><![CDATA[herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[südtirol]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibe ich die Wichtigkeit eigener Horizonte und was nach dem Erreichen dieser geschieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0656.jpg" alt="Gipfel Südtirol" title="Gipfel Südtirol" width="350" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2523" /> Vor ein paar Jahren war ich zu Gast auf einem Vortrag von <a title="Huber Buam" hreflang="de" href="http://www.huberbuam.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.huberbuam.de/?referer=');">Alex Huber</a>, einem Kletterer und Bergsteiger, der das Extrem wie kaum ein anderer lebt. Am Ende seines Vortrages machte er auf eindrückliche Weise klar, dass nicht die Ziele anderer und vor allem ihre Leistungen eine Rolle im eigenen Leben spielen sollten. Für den einen sind es Klettertouren in Schwindel erregender Höhe ohne Sicherung durch ein Seil. Für den anderen ist es nur ein Hügel, der all seine Kräfte raubt. Wichtig ist, Horizonte zu haben und sich diese zu erschließen.</p>
<p><span id="more-2516"></span></p>
<p>Oft habe ich in den Bergen wieder an diesen Satz gedacht, wenn ich mit mir vor dem Gipfel haderte oder mir die Frage stellte, ob ich denn auch zu echten Expeditionen in der Lage sei. Ob dies denn überhaupt richtige Bergtouren seien. Und was sind richtige Bergtouren? Wir haben uns immer Touren ausgesucht, die uns forderten und die uns mindestens an die Grenzen unserer Komfortzone brachten &#8211; wenn nicht an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit. Und um mehr geht es nicht. Wir haben unseren Horizont in&#8217;s Auge gefasst und berührt, egal wie hoch der anderer Menschen ist.</p>
<p>Wichtiger als diese Lektion durch Alex Huber auf seinem Vortrag war aber noch eine zweite, mit der er den Abend abschloss. Mit meinen Worten und aus meiner Erfahrung: Wenn ich auf einem Gipfel in den Bergen stehe und meinen Horizont erreicht habe, dann sehe ich etwas, dass mich wieder und wieder buchstäblich aus der Fassung bringt: Gipfel, so weit meine Augen schauen können, Herausforderungen, Auseinandersetzungen mit meiner Bequemlichkeit, Reisen, Abenteuer und unendlich viele Horizonte, von denen aus ich wieder neue entdecken kann. Welche, die ich vor meinem Gipfelsturm nicht zu erdenken vermochte:</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O51zmPH2Lsc&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed  src="http://www.youtube.com/v/O51zmPH2Lsc&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/hinterm-horizont-gehts-weiter-ganz-sicher/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/hinterm-horizont-gehts-weiter-ganz-sicher/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/hinterm-horizont-gehts-weiter-ganz-sicher/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Du verstehst mich immer falsch: 3 Soforthilfemaßnahmen gegen Missverständnisse</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibe ich drei Soforthilfemaßnahmen gegen Missverständnisse in der Kommunikation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/07/4404635178_ef62a29260.jpg" alt="" title="Graffiti Lüge Köln" width="350" align="left" class="alignleft size-full wp-image-2505" /> Je wichtiger mir ein Mensch ist, desto stärker verspüre ich in mir den Drang, ihm um keinen Preis vor den Kopf zu stoßen. Und sei es durch eine flinke Notlüge, Zugeständnisse, die ich eigentlich nicht geben möchte oder das Verbiegen meiner selbst zu einer Norm-Banane. Wenn ich merke, dass in einer Beziehung eines oder gar mehrere dieser Gefühle vorherrschend werden, dann schlage ich meinem Gegenüber einen Pakt vor. Dieser Pakt hat drei Elemente, drei Sofortmaßnahmen gegen Missverständnisse.</p>
<p><span id="more-2503"></span></p>
<h2>Sei ehrlich</h2>
<p>Ehrlich zu sein bedeutet, nicht alles zu sagen, was einem gerade in den Sinn kommt. Wenn Dich etwas stört, dann sag es, direkt und ehrlich. Denn Deine Sicht der Dinge ist immer nur&#8230; Deine Sicht der Dinge. Nicht jeder mag 100%ige Ehrlichkeit ohne Kompromisse und direkt vor den Kopf geschleudert. Manche sind sensibler als andere, manche sind ein ehrliches Wort vielleicht auch einfach nicht gewöhnt. Nimm Dir die Zeit, wohl überlegt auf eine Situation zu reagieren und lass die Brechstange dort, wo sie hingehört, im Keller. Mit ein wenig diplomatischem Geschick Deinem Gegenüber etwas mit auf den Weg zu geben, ist kein trojanisches Pferd. Es öffnet Dir eine Türe und die Brechstange wird überflüssig. Jedem ist Ehrlichkeit wichtig, keiner wird Dir die Tür vor der Nase zuschlagen.</p>
<h2>Sei einfach</h2>
<p>Wenn ich mir einer Sache nicht sicher bin, verstecke ich meine Unsicherheit hinter komplizierten Argumentationen und verdammt verschachtelten Sätzen. Kann ich eine Sorge oder einen Wunsch nicht in einem grundschulkompatiblen Satz unterbringen, dann ist mir nicht eindeutig klar, was ich wirklich will. Es liegt an Dir, dir so klar über Deine Wünsche und Sorgen zu sein, dass Du sie einfach und unmissverständlich ausdrücken kannst. Je einfacher die Botschaft, desto leichter ist es für Deinen Gegenüber, dich zu verstehen.</p>
<h2>Stehe zu Deinen Bedürfnissen</h2>
<p>Bekenne Dich zu den Dingen, die dir wichtig sind. Beharre auf sie mit einer entspannten, freundschaftlichen, aber eselsgleichen Stoischkeit. Was Dir wirklich am Herzen liegt, sollte Dein Gegenüber immer wissen. Nur so kann er Dir auch auf einfache Art gerecht werden. Wenn Dich dein Gegenüber nach Deiner Meinung oder Deinem Wunsch fragt, dann antworte nicht mit einer Gegenfrage nach seinen Bedürfnissen. Hier ist zuerst Deine Meinung &#8211; einfach und ehrlich &#8211; gefragt. Natürlich gehört &#8211; weil sich ja beide wohlfühlen sollen &#8211; die Rückfrage nach den Wünschen, Sorgen, Bedürfnissen&#8230; auch dazu. Dafür ist aber nach Deiner Antwort noch ausreichend Zeit vorhanden.</p>
<h2>Sofortmaßnahmen auf links gedreht</h2>
<p>Diese drei Sofortmaßnahmen können nur funktionieren &#8211; und das ist der Sinn eines Paktes -, wenn Du diese auch dem Gegenüber zugestehst. Im Kern geht es doch nur darum, gut miteinander klar zu kommen. Und das geht einfacher in einer simplen und ehrlichen Realität, als in einem mühsam errichten, dafür aber prunkvollen Luftschloss, in dem man sich gegenseitig auf Watte bettet.</p>
<p><i>Welches sind Deine Soforthilfemaßnahmen gegen Missverständnisse? Kann man mit seinem Partner genauso ehrlich umgehen, wie mit seinen Freunden?</i></p>
<p><small>Photo von <a title="flickr - kamik68k" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/kami68k/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/kami68k/?referer=');">kamik68k</a>.</small></p>
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		<title>Das Geheimnis des positiven Realismus</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/das-geheimnis-des-positiven-realismus/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[goodlife zen]]></category>
		<category><![CDATA[mary jaksch]]></category>
		<category><![CDATA[positiver realismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist eine deutsche Übersetzung des Artikels the secret of positive realism von Mary Jaksch - Goodlife ZEN.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/06/iStock_000009353905XSmall-200x300.jpg" alt="young woman in love" title="young woman in love" width="200" align="left" class="alignleft size-medium wp-image-2489" /> <i>Dieser Beitrag ist eine deutsche Übersetzung des Artikels <a title="Goodlife ZEN: the secret of positive realism" hreflang="en" href="http://goodlifezen.com/2010/05/12/the-secret-of-positive-realism/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/goodlifezen.com/2010/05/12/the-secret-of-positive-realism/?referer=');"><q>the secret of positive realism</q></a> von <cite>Mary Jaksch</cite> &#8211; <a title="Goodlife ZEN" hreflang="en" href="http://goodlifezen.com" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/goodlifezen.com?referer=');">Goodlife ZEN</a>. Danke <a title="Dupond &#038; Dupont" hreflang="en" href="http://dupond.tumblr.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dupond.tumblr.com/?referer=');">Françoise</a> für die aufmerksame Korrektur meiner Übersetzung. Die Idee zu einem deutschen &#8220;Ableger&#8221; von Goodlife ZEN auf Expedition Ego ist in den <a title="A-List Blogging Bootcamps" hreflang="en" href="http://www.alistbloggingbootcamps.com" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.alistbloggingbootcamps.com?referer=');">A-List Blogging Bootcamps</a> entstanden.</i></p>
<p>Träumst Du von einer schillernden Zukunft? Hier stelle ich Dir eine geistige Haltung vor, die Dir dabei helfen kann, all das zu erreichen, was Du möchtest. Manchmal prallen bei uns zwei Denkweisen aufeinander: die positive Einstellung und die realistische Einstellung. Positiv zu denken und realistisch zu denken sind die beiden Enden unseres Spektrums möglicher Denkweisen. Ich bin mir sicher, dass Du schon erlebt hast wie Realisten und Optimisten über ein Projekt diskutieren können &#8211; ihre Perspektiven scheinen unvereinbar. Der Optimist ist visionär und konzentriert sich voll und ganz auf das zu erreichende Ziel. Der Realist ist skeptisch &#8211; und manchmal schlichtweg negativ -, weil ihr oder sein Fokus auf den einzelnen Schritten auf dem Weg zum Ziel liegt, nicht auf das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-2488"></span></p>
<h2>Wer bist Du? Ein Optimist oder ein Realist?</h2>
<p>Mal sind wir Optimist, mal Realist. Wenn wir glücklich sind, denken wir eher positiv über die Zukunft. Wenn etwas schief geht, tendieren wir dazu, unsere positive Denkweise zu vergessen und konzentrieren auf die momentanen Probleme.<br />
Manchmal fällt es schwer, zu erkennen, ob eine Reaktion optimistisch, realistisch oder einfach negativ ist. Wäre &#8220;Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird folgen&#8221; ein Beispiel für übermäßigen Optimismus? Manch ein Pessimist denkt, dass dies einfach nur in einer Blamage enden kann. Welche Sichtweise ist richtig?</p>
<h2>Warum positiver Realismus uns hilft, zu wachsen</h2>
<p>Was versteht man unter &#8220;positiv&#8221;? Es bedeutet, die Kraft der Hoffnung für den Wandel zu nutzen. Realistisch zu sein, bedeutet im gegenwärtigen Moment zu leben und nicht in einer Traumwelt der Zukunft oder den Geschichten der Vergangenheit. Es bedeutet, Schwierigkeiten ins Auge zu blicken und sie nicht zu leugnen. Aber ebenso bedeutet es auch, die Schönheit eines jeden Moments zu erleben. <em>Wenn Du Vision und Realismus miteinander verbindest, wirst Du die Kraft des positiven Realismus erkennen.</em></p>
<h2>Die Kraft des positiven Realismus</h2>
<p>Im Mittelpunkt des positiven Realismus steht die Hoffnung. Es ist einer der stärksten Gemütszustände, den wir einnehmen können. Er hilft uns zu heilen und gehört zum Kern einer jeden kreativen Unternehmung. Denn ohne Hoffnung gibst Du auf &#8211; und das von Anfang an. Und genau da liegt auch das Problem der Negativität. Negativ eingestellte Menschen sind normalerweise nicht in der Lage loszulegen, weil sie sich das positive Ergebnis nicht vorstellen können.</p>
<p>Manche nennen &#8220;Die Kraft der Hoffnung&#8221; auch &#8220;Das Gesetz der Anziehung&#8221;. <cite>John Assaraf</cite> schreibt in dem Buch <q>The Secret &#8211; Das Geheimnis</q>:</p>
<blockquote><p>Unsere Aufgabe als Mensch ist es, an dem  Gedanken festzuhalten, was wir wollen und uns absolut darüber im Klaren zu werden, was wir wollen. Darauf aufbauend aktivieren wir eines der größten Gesetze des Universums &#8211; das Gesetz der Anziehung. Du wirst das, worüber Du am meisten nachdenkst und ebenso ziehst Du das an, worüber Du am meisten nachdenkst.</p></blockquote>
<p>Ja, Hoffnung und Glaube können uns richtig stark machen. Allerdings hat blinder Glaube seine Grenzen. Wenn wir uns nur darauf konzentrieren, wie unsere Zukunft sein sollte, könnten wir blind für die Möglichkeiten entlang des Weges sein.</p>
<h2>Der Gewinner: Hoffnung kombiniert mit Realismus</h2>
<p>Die Einstellung des <em>positiven Realismus</em> kombiniert die Haltung des Visionärs mit der eines Realisten. Der Kern des positiven Realismus ist, dass wir vom Großen träumen und uns dann realistische Ziele setzen.<br />
Noch einmal zurück zu unserem Beispiel: Das Sprichwort &#8220;Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird wie von selbst folgen&#8221; ist ein großer Traum. Aber dieser Traum muss nicht zur Realität werden. Warum?</p>
<p><em>Ein Traum braucht realistische Ziele an seiner Seite.</em></p>
<p>Die Fürsprecher des &#8220;Gesetzes der Anziehung&#8221; wollen uns glauben machen, dass wovon wir auch immer träumen, ganz von alleine erscheinen wird – und das ohne jegliche harte Arbeit. Der Realismus erzählt eine andere Geschichte: Anstrengung ist wichtig. Insbesondere ist die auf ein Ziel gerichtete Anstrengung ausschlaggebend. Die Richtung ergibt sich aus den Zielen, die wir uns setzen.</p>
<p><em>Wenn wir von Großem träumen und uns dann realistische Ziele setzen, dann gibt es nichts, was wir nicht erreichen können.</em></p>
<p>Was denkst Du?</p>
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