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	<title>Expedition Ego &#187; Gastbeiträge</title>
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	<description>von Tim A. Bohlen</description>
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		<title>Das Geheimnis des positiven Realismus</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[goodlife zen]]></category>
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		<category><![CDATA[positiver realismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist eine deutsche Übersetzung des Artikels the secret of positive realism von Mary Jaksch - Goodlife ZEN.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/06/iStock_000009353905XSmall-200x300.jpg" alt="young woman in love" title="young woman in love" width="200" align="left" class="alignleft size-medium wp-image-2489" /> <i>Dieser Beitrag ist eine deutsche Übersetzung des Artikels <a title="Goodlife ZEN: the secret of positive realism" hreflang="en" href="http://goodlifezen.com/2010/05/12/the-secret-of-positive-realism/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/goodlifezen.com/2010/05/12/the-secret-of-positive-realism/?referer=');"><q>the secret of positive realism</q></a> von <cite>Mary Jaksch</cite> &#8211; <a title="Goodlife ZEN" hreflang="en" href="http://goodlifezen.com" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/goodlifezen.com?referer=');">Goodlife ZEN</a>. Danke <a title="Dupond &#038; Dupont" hreflang="en" href="http://dupond.tumblr.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dupond.tumblr.com/?referer=');">Françoise</a> für die aufmerksame Korrektur meiner Übersetzung. Die Idee zu einem deutschen &#8220;Ableger&#8221; von Goodlife ZEN auf Expedition Ego ist in den <a title="A-List Blogging Bootcamps" hreflang="en" href="http://www.alistbloggingbootcamps.com" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.alistbloggingbootcamps.com?referer=');">A-List Blogging Bootcamps</a> entstanden.</i></p>
<p>Träumst Du von einer schillernden Zukunft? Hier stelle ich Dir eine geistige Haltung vor, die Dir dabei helfen kann, all das zu erreichen, was Du möchtest. Manchmal prallen bei uns zwei Denkweisen aufeinander: die positive Einstellung und die realistische Einstellung. Positiv zu denken und realistisch zu denken sind die beiden Enden unseres Spektrums möglicher Denkweisen. Ich bin mir sicher, dass Du schon erlebt hast wie Realisten und Optimisten über ein Projekt diskutieren können &#8211; ihre Perspektiven scheinen unvereinbar. Der Optimist ist visionär und konzentriert sich voll und ganz auf das zu erreichende Ziel. Der Realist ist skeptisch &#8211; und manchmal schlichtweg negativ -, weil ihr oder sein Fokus auf den einzelnen Schritten auf dem Weg zum Ziel liegt, nicht auf das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-2488"></span></p>
<h2>Wer bist Du? Ein Optimist oder ein Realist?</h2>
<p>Mal sind wir Optimist, mal Realist. Wenn wir glücklich sind, denken wir eher positiv über die Zukunft. Wenn etwas schief geht, tendieren wir dazu, unsere positive Denkweise zu vergessen und konzentrieren auf die momentanen Probleme.<br />
Manchmal fällt es schwer, zu erkennen, ob eine Reaktion optimistisch, realistisch oder einfach negativ ist. Wäre &#8220;Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird folgen&#8221; ein Beispiel für übermäßigen Optimismus? Manch ein Pessimist denkt, dass dies einfach nur in einer Blamage enden kann. Welche Sichtweise ist richtig?</p>
<h2>Warum positiver Realismus uns hilft, zu wachsen</h2>
<p>Was versteht man unter &#8220;positiv&#8221;? Es bedeutet, die Kraft der Hoffnung für den Wandel zu nutzen. Realistisch zu sein, bedeutet im gegenwärtigen Moment zu leben und nicht in einer Traumwelt der Zukunft oder den Geschichten der Vergangenheit. Es bedeutet, Schwierigkeiten ins Auge zu blicken und sie nicht zu leugnen. Aber ebenso bedeutet es auch, die Schönheit eines jeden Moments zu erleben. <em>Wenn Du Vision und Realismus miteinander verbindest, wirst Du die Kraft des positiven Realismus erkennen.</em></p>
<h2>Die Kraft des positiven Realismus</h2>
<p>Im Mittelpunkt des positiven Realismus steht die Hoffnung. Es ist einer der stärksten Gemütszustände, den wir einnehmen können. Er hilft uns zu heilen und gehört zum Kern einer jeden kreativen Unternehmung. Denn ohne Hoffnung gibst Du auf &#8211; und das von Anfang an. Und genau da liegt auch das Problem der Negativität. Negativ eingestellte Menschen sind normalerweise nicht in der Lage loszulegen, weil sie sich das positive Ergebnis nicht vorstellen können.</p>
<p>Manche nennen &#8220;Die Kraft der Hoffnung&#8221; auch &#8220;Das Gesetz der Anziehung&#8221;. <cite>John Assaraf</cite> schreibt in dem Buch <q>The Secret &#8211; Das Geheimnis</q>:</p>
<blockquote><p>Unsere Aufgabe als Mensch ist es, an dem  Gedanken festzuhalten, was wir wollen und uns absolut darüber im Klaren zu werden, was wir wollen. Darauf aufbauend aktivieren wir eines der größten Gesetze des Universums &#8211; das Gesetz der Anziehung. Du wirst das, worüber Du am meisten nachdenkst und ebenso ziehst Du das an, worüber Du am meisten nachdenkst.</p></blockquote>
<p>Ja, Hoffnung und Glaube können uns richtig stark machen. Allerdings hat blinder Glaube seine Grenzen. Wenn wir uns nur darauf konzentrieren, wie unsere Zukunft sein sollte, könnten wir blind für die Möglichkeiten entlang des Weges sein.</p>
<h2>Der Gewinner: Hoffnung kombiniert mit Realismus</h2>
<p>Die Einstellung des <em>positiven Realismus</em> kombiniert die Haltung des Visionärs mit der eines Realisten. Der Kern des positiven Realismus ist, dass wir vom Großen träumen und uns dann realistische Ziele setzen.<br />
Noch einmal zurück zu unserem Beispiel: Das Sprichwort &#8220;Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird wie von selbst folgen&#8221; ist ein großer Traum. Aber dieser Traum muss nicht zur Realität werden. Warum?</p>
<p><em>Ein Traum braucht realistische Ziele an seiner Seite.</em></p>
<p>Die Fürsprecher des &#8220;Gesetzes der Anziehung&#8221; wollen uns glauben machen, dass wovon wir auch immer träumen, ganz von alleine erscheinen wird – und das ohne jegliche harte Arbeit. Der Realismus erzählt eine andere Geschichte: Anstrengung ist wichtig. Insbesondere ist die auf ein Ziel gerichtete Anstrengung ausschlaggebend. Die Richtung ergibt sich aus den Zielen, die wir uns setzen.</p>
<p><em>Wenn wir von Großem träumen und uns dann realistische Ziele setzen, dann gibt es nichts, was wir nicht erreichen können.</em></p>
<p>Was denkst Du?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/das-geheimnis-des-positiven-realismus/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/das-geheimnis-des-positiven-realismus/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/das-geheimnis-des-positiven-realismus/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Dein Ego und du – Feinde oder Freunde?</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/dein-ego-und-du-%e2%80%93-feinde-oder-freunde/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 08:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[ego]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[feinde]]></category>
		<category><![CDATA[freunde]]></category>
		<category><![CDATA[susann nicklaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Susann Nicklaus, in dem sie die unterschiedlichen Perspektiven eines Egoisten und eines an andere Menschen denkenden vergleicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/05/Keira-Knightley-and-Her-Twin.jpg" alt="Keira Knightley and Her Twin" width="300" class="alignleft" align="left"/> <i>Dies ist ein Gastbeitrag von <a title="Susann Nicklaus: Blog" hreflang="de" href="http://www.susann-nicklaus.net/notes/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susann-nicklaus.net/notes/?referer=');">Susann Nicklaus</a>. Einen weiterführenden Artikel von ihr findest Du <a title="Susann Nicklaus: Das Ego und seine Macht" hreflang="de" href="http://www.susann-nicklaus.net/notes/284-Das-Ego-und-seine-Macht.html" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susann-nicklaus.net/notes/284-Das-Ego-und-seine-Macht.html?referer=');">hier</a>.</i></p>
<p>Stell dir vor, Du hast einen siamesischen Zwilling, der immer da ist und Dich überall hin begleitet und mit an Deinen Entscheidungen beteiligt ist. Nennen wir diesen Zwilling Egon. Ihr beide werdet euch ein Leben lang nahe sein &#8211; das muss Dir bewusst werden -, eine Trennung bedeutet Euer beider Aus. Egon ist der Dominantere von Euch, er mischt sich überall ein und bestimmt zum größten Teil, was Ihr sagt, kauft, macht und wie Ihr liebt. Du kannst da wirklich nicht viel machen, er ist immer schneller als Du.<span id="more-2218"></span><br />
<h2>Hinterfrage Deine Handlungen</h2>
<p>Oft denkst Du nach einer Handlung:</p>
<ul>
<li>War das jetzt richtig?</li>
<li>Warum hat Egon so entschieden?</li>
<li>Hätte ich das anders gemacht?</li>
</ul>
<p>Wenn Du dir ab und zu diesen Fragen stellst, dann kannst Du schon mal froh sein, das Egon Dich als Zwilling nicht ganz unterdrückt. Denn manche Egons können das und dann würdest Du nicht mehr ein individueller Zwilling sein, sondern Egon selbst: Du würdest Eins sein mit ihm und er hätte die Kontrolle. Aber in diesem Falle ist das noch nicht so.</p>
<p>Da Egon die meiste Zeit bei Euch das Sagen hat, wird auch oft die nächst liebende Komponente ausgeblendet, denn Egon kennt keine Nächstenliebe, nur Du weißt noch im Verborgenen, was das ist. Während Egon nur an sich denkt und alles tut, dass es ihm gut geht (wohlgemerkt, nicht unbedingt Dir muss es gut dabei gehen), versuchst Du hin und wieder, ihn zu ermahnen, auch an die Anderen zu denken, hilfsbereit zu sein, ehrlich, respektvoll, nicht nachtragend, vorausschauend oder vorbildlich.</p>
<p>Nehmen wir an, Du und Egon sitzen im Bus. Beleuchten wir ein und die selbe Situation mal von zwei Seiten: Wie verhält sich Egon und wie verhältst Du dich?</p>
<h2>Die Situation</h2>
<p>Der Bus ist voll und stickig. Nur noch nach Hause, das ist alles, was Du möchtest. Dein mp3-Player spielt deine Lieblingsmusik und nachdenklich schaust du aus dem Fenster.</p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Ja, mein Lieblingssong&#8230; den muss ich lauter hören!</q></p>
<p><small>Natürlich so laut, dass die anderen Fahrgäste es mit anhören müssen und dabei aber nur verzerrte, nervige Töne aufnehmen.</small></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Ach ja, ich liebe diesen Song. Muss ich zu Hause mal wieder richtig laut hören. Die Kopfhörer zu Hause sind eh besser dafür.</q></p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Mann, was dauert das so lange, ich will nach Hause. Blöder Busfahrer, der soll mal aufs Gas drücken.</q></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Boah, Busfahrer will ich aber auch nicht sein. Da muss man echt starke Nerven haben, immer ruhig zu bleiben, bei diesem Trubel und dem Verkehr. Und erst die Verantwortung für die vielen Menschen, nee – da habe ich vollsten Respekt.</q></p>
<p><small>Die nächste Bushaltestelle kommt und Menschen steigen ein. Eine schwangere Frau sucht nach einem freien Platz, aber der Bus ist voll.</small></p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Die anderen können auch aufstehen. Ich bleibe sitzen. Hab schließlich den gleichen Preis bezahlt wie sie und wer zu erst kommt&#8230;</q></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Kommen Sie, setzen Sie sich, ich muss eh gleich aussteigen.</q></p>
<p><cite>Die schwangere Frau</cite></p>
<p><q>Ich danke Ihnen, das hat man echt selten.</q></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Ich weiß, aber ich sage mir immer: Was ist, wenn ich in einer Situation wäre, wo ich lieber sitzen sollte. Dann würde ich mir auch wünschen, dass man mir einen Platz anbietet.</q></p>
<p><small>Kontrolleure kommen rein und Du bemerkst, dass Du gar kein Ticket gekauft hast.</small></p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Mist, wie schaffe ich, rauszukommen, ohne dass die es mitbekommen.</q></p>
<p><cite>Kontrolleur</cite></p>
<p><q>Die Fahrkarten bitte! Sie haben keine?</q></p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Äh doch, ich hab die irgendwo&#8230; vielleicht habe ich sie verloren. Ich schwöre, ich habe eine gekauft.</q></p>
<p><small>Hier sei deutlich darauf hingewiesen, dass Schwören und gleichzeitiges Lügen sehr oft vorkommt und in meinen Augen schon keine „unschuldige“ Notlüge mehr ist, abgesehen davon, dass Notlügen auch Lügen sind.</small></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Es tut mir leid, ich habe vergessen, eine zu kaufen. Dabei denke ich immer daran, eine zu kaufen, weil ich weiß, dass durch die Tickets Gehälter gezahlt werden und Menschen damit ihre Familie ernähren.</q></p>
<p><small>An der nächsten Haltestelle steigst Du aus, da fällt dir ein: Deine Nachbarin hatte dich heute morgen gefragt, ob Du netterweise etwas Bestimmtes aus dem Supermarkt mitbringen kannst. Sie ist krank und zu schwach, raus zu gehen. Natürlich hattest Du heute morgen auf die Schnelle zugesagt.</small></p>
<p><cite>Egon</cite></p>
<p><q>Ach was, ich sag einfach, der Supermarkt hatte es nicht mehr. Die kann ja auch jemanden anderen fragen.</q></p>
<p><cite>Du</cite></p>
<p><q>Na gut, ich hab es ja zugesagt und irgendwie auch versprochen. Ich stehe zu meinem Wort, alles andere wäre heuchlerisch.</q></p>
<ul>
<li>Was denkst Du über Egon?</li>
<li>Würdest Du so einen Freund haben wollen?</li>
<li>Ach ja, Du hast den ja ein Leben lang an Deiner Seite. Es ist völlig egal, ob das nun Dein Freund ist oder Dein Feind. Du musst irgendwie mit ihm auskommen.</li>
<li>Was kannst Du nur ein gutes Leben mit dieser Person haben?</li>
</ul>
<h2>Deine nächsten Schritte</h2>
<ol>
<li>Akzeptiere zunächst, dass da ein Egon ist. Jeder hat einen Egon. Du brauchst ihn, um Dein Überleben zu sichern. Wer nicht egoistisch ist, würde verhungern, weil er immer den anderen das Essen geben würde.</li>
<li>Sieh ein, dass Egon mehr Macht hat als Du und dass das nicht sein darf. Willst Du von Egon kontrolliert werden, nie wieder eigene Entscheidungen treffen und nur noch ein „Anhängsel“ Deines eigenen Körpers, Geistes und Seele sein? Ich denke, dass möchte keiner.</li>
<li>Versuch immer die Kontrolle über Egon zu haben:
<ul>
<li>Überlege vorher, bevor Du etwas sagst oder tust (Will das nur mein Ego, oder brauche ich es tatsächlich, um mein Überleben zu sichern?),</li>
<li>Lass Dich nicht durch billige Tricks „einkaufen“ (Konzerne wissen, wie Egon drauf ist und füttern ihn fleißig mit materiellen Gütern, wo er glaubt, dass er sie braucht!),</li>
</ul>
</li>
<li>Sei ein Vorbild für Andere (ohne auf den „Ruhm“ zu warten)</li>
</ol>
<p>Freunde werden Du und Egon nie wirklich sein, aber auch nicht unbedingt Feinde. Es ist wie mit den Menschen um uns herum: <em>Akzeptiere, Respektiere und lebe in Balance mit Ihnen</em>. Ein Teil, der dazugehört und immer da sein wird.</p>
<p><small>Das Foto von <a title="flickr: Keira Knightley and Her Twin" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/28706237@N07/3183469777/sizes/o/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/28706237_N07/3183469777/sizes/o/?referer=');">Keira Knightley und ihrem Zwilling</a> wurde von <a title="flickr: OctoberCrystal" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/28706237@N07/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/28706237_N07/?referer=');">OctoberCrystal</a> aufgenommen.</small></p>
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		<title>Vom Verschenken (eines Blogs)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[feature]]></category>
		<category><![CDATA[immersion i/o]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis April 2010 hatte ich das Blog Immersion I/O betrieben. Es hatte nicht viele, dafür meist längere Einträge, und für den Aufwand doch recht viele Leser. Leider konnte – und wollte – ich mir nicht mehr die Zeit für dieses Projekt nehmen wie ich es hätte tun müssen, damit es sinnvoll weiter besteht. Ich hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/05/logo_big.png"><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/05/logo_big.png" alt="Immersion I/O Logo" width="200" class="alignleft size-full wp-image-2188" align="left" /></a> Bis April 2010 hatte ich das Blog <i>Immersion I/O</i> betrieben. Es hatte nicht viele, dafür meist längere Einträge, und für den Aufwand doch recht viele Leser. Leider konnte – und wollte – ich mir <a href="http://expeditionego.net/archiv/warum-keine-zeit-zu-haben-immer-eine-luge-ist/" title="Expedition Ego: Warum keine Zeit zu haben, immer eine Lüge ist" hreflang="de">nicht mehr die Zeit für dieses Projekt nehmen</a> wie ich es hätte tun müssen, damit es sinnvoll weiter besteht.</p>
<p><span id="more-2169"></span></p>
<p>Ich hätte die Seite wie viele andere im Netz einfach verschwinden lassen können. Allerdings war ich von den vielen positiven Rückmeldungen überrascht, als ich erzählte, dass ich das in Erwägung ziehe. Wenn Löschen aber keine Option ist, verwaisen lassen nicht mein Ding, und verkaufen nicht in Frage kommt… Da hatte Tim die schöne Idee, die Seite zu verschenken. Ohne Bedingungen. WIr wollten nur wissen, welche drei Dinge der neue Betreiber im nächsten Jahr anders machen würde. Die konnten beliebig sein.</p>
<p>Nur: Es ist gar nicht so leicht, etwas zu verschenken. Vor allem, wenn es etwas größeres ist.</p>
<p>Warum eigentlich? Schließlich könnte es doch jeder haben, ohne irgendetwas tun oder leisten zu müssen.</p>
<p>Da fingen die Schwierigkeiten an. Da es jeder haben kann – wie sagt man das <i>jedem</i>? Schließlich ist das Internet kein Rathausplatz, an dem man einfach eine Ansprache hält und es genug Menschen hören. Also verfasste ich einen Blog-Eintrag, in dem ich die Situation darstellte, twitterte über die Aktion, und schrieb und sprach ein paar Bekannte und Freunde direkt an – Mund-zu-Mund-Propaganda. (Werbung schalten um etwas zu verschenken war nicht drin.)</p>
<p>Ein paar Menschen griffen das auf (Details weiter unten), und verbreiteten ihrerseits die Nachricht. Doch das verhalte schnell, und die ersten Reaktionen, die dann kamen, waren interessant: dass viele nicht glauben wollten, dass es ohne Verpflichtungen war. Wahrscheinlich wirkte die Aktion, als hätten die Zeugen Jehovas an die Türe geklopft. Es wurde aber nie explizit gefragt, wo denn der Haken an der Sache sei (den es ja nicht gab).</p>
<p>Daraus abgeleitet war wohl der Anspruch, der kommuniziert wurde. In beide Richtungen. Einige glaubten, dass die Seite einen hohen Anspruch hätte, und sie diesen nicht erfüllen oder weiterführen könnten (aber müssten). Das hat mir zwar geschmeichelt &#8211; ich selbst das aber gar nicht so gesehen. Vor allem aber hätte ich nicht in der Form gedacht, dass das ein Problem sein könnte. Auch der Hinweis, dass alle alten Inhalte ja gelöscht werden könnten, war nicht entkräftend: sie selbst wüssten es ja, unter welchem Vorzeichen die Seite stand, und sie wären ja nicht die einzigen, die sie kannten. Eine reine Vermutung: Vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt, das wenn man so etwas angeht, eher etwas eigenes machen möchte.</p>
<p>Stellte all das keine Hürde da, lief es noch immer auf das letzte Problem hinaus, das ja auch meines war: die liebe Zeit. Jeder, der schon mal häufiger geschrieben hat, weiß, dass lange Texte lange brauchen, und kurze unverhältnismäßig länger. Wer also eigene Ideen einbringen und ausformulieren wollte, hätte sich da ein ganz schön zeitintensives Hobby angelacht. Verständlich.</p>
<p>Schließlich kam ich zu der Idee, das es wohl auch an einer Form von indirekter Verantwortung für den neuen Betreiber liegen könnte.</p>
<blockquote><p>Jemand das Leben zu retten bedeutet Verantwortung für ihn zu übernehmen <cite>(vielleicht ein chinesisches Sprichwort)</cite></p></blockquote>
<p>Auch wenn das natürlich hochgegriffen ist und der Vergleich nicht wirklich passt, hat es einen Bezug. Diese freundliche Form des “Ist jetzt deins – und deine Sache” funktionierte nicht. Außerdem war es keine Position, die man einfach auferlegen konnte, keine, die ehrenamtlich und entsprechend anerkannt sein würde (hätte man erst draus machen müssen), und eben auch kein Gut, das man verkaufen konnte, und fertig.</p>
<p>Bei allen Bemühungen in der Zeit war das Fazit beinahe: <i>Immersion I/O</i> ließ sich nicht verschenken.</p>
<p>Dass es dann doch noch zu einem glücklichen Ende kam, lag dann wohl auch eher am Glück: das jemand – Ludger sein Name –, der nicht durch die Maßnahmen von dieser Aktion fuhr, sondern eher zufällig darüber stolperte, die bestehenden Inhalte der Seite ganz interessant fand, und sich einfach bewarb.</p>
<p>Zugegeben: es spielte eine Rolle, dass Ludger der einzige war, der sich wirklich “beworben” hatte. Nach all den Erfahrungen aber im Vorfeld war die nun mit ihm die unkomplizierteste und einladendste.</p>
<p>Da ich ja begriffen hatte, dass ohne weitere Unterstützung das Geschenk nicht funktionieren würde, half ich Ludger gerne erstmal bei ein paar Anpassungen und technischen Feinheiten, pflegte das, was er anders machen würde (unter anderem ein anderer Name) direkt ein, und gab konzeptionelle Tips. Durch das bedingungslose Verschenken hatte ich also ein wenig Verantwortung übernommen. Hätte es wohl eine Gegenleistung (außer Erfahrung und einen echt netten neuen Kontakt) gegeben, hätte es wohl auch eine klare Trennung gegeben, dass ein Besitzerwechsel stattgefunden hat.</p>
<p>So bleibt am Ende zu sagen, dass letztlich das Geschenk seinen Weg zu jemandem gefunden hat, der genauso offen war und sich überraschen ließ, was sich daraus entwickelt, wie Tim und ich. Jedem, der irgendeine Form von Erwartung hat, kann man wohl nicht ohne Weiteres etwas ohne Intention schenken.</p>
<h2>Wen die Zahlen interessieren</h2>
<p>Beim Aufruf hatte <i>Immersion I/O</i> zuletzt monatlich knapp 3500 Besucher, um die 200 Feed-Abonnenten, fast 1600 Follower bei Twitter, drei E-Mail Abonnenten und 12 Fans bei Facebook. (Ja, das sind mal bunte Zahlen.)</p>
<p>Dreiviertel der Besucher kamen über Suchmaschinen, (knapp) angeführt von Bildersuchen rund um Arnold Schwarzenegger (der “meistgelesene” Eintrag war dann also auch <a href="http://schillerwelt.org/archiv/2009/01/die-gesellschaftskritik-des-arnold-s/" title="Schillerwelt I/O: Die Gesellschaftskritik des Arnold S." hreflang="de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/schillerwelt.org/archiv/2009/01/die-gesellschaftskritik-des-arnold-s/?referer=');"><q>Die Gesellschaftskritik des Arnold S.</q></a>).</p>
<h3>Was innerhalb eines Tages nach dem Aufruf passierte:</h3>
<p>Auf einen Schlag hatten mich 16 Leute bei Twitter &#8220;unfollowed&#8221;, dreimal so viele wie sonst (es folgten allerdings jeden Tag enstprechend mehr). Es kamen zu dem Zeitpunkt mehr Leute über eine Google-Bildersuche auf <i>Immersion I/O</i> als über den Aufruf (was allerdings auch ungewöhnlich viel in dem Zeitraum war). Immerhin haben sich innerhalb der ersten 24 Stunden 190 eindeutige Benutzer den Aufruf angesehen. Von denen…</p>
<ul>
<li>…ungefähr die Hälfte länger als eine Minute blieb,</li>
<li>…ungefähr ein Zehntel sich die Startseite danach ansah,</li>
<li>…ungefähr ein Zwanzigstel sich auch noch die zweite Seite angesehen hatte,</li>
<li>…keiner die “Über uns”-Seite aufrief,</li>
<li>…aber vor allem: keiner einen Kommentar hinterließ.</li>
</ul>
<h3>Was innerhalb einer Woche nach dem Aufruf passierte</h3>
<p>Es gab insgesamt <a href="http://www.ubervu.com/conversations/immersion.io/archiv/2010/04/immersion-io-zu-verschenken/?show=all" title="ÜberVU" hreflang="en" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ubervu.com/conversations/immersion.io/archiv/2010/04/immersion-io-zu-verschenken/?show=all&amp;referer=');">17 Retweets</a> (danke!) und einen <a href="http://www.jens-nordmann.de/2010/04/07/projekt-immersion-io-zu-verschenken/" title="Jens Nordmann: Projekt “Immersion I/O” zu verschenken" hreflang="de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jens-nordmann.de/2010/04/07/projekt-immersion-io-zu-verschenken/?referer=');">Blog-Eintrag</a> (danke besonders dafür!). Auch die Besucherzahlen hatten sich etwas verschoben: im wesentlichen dahin, dass sich ungefähr jeder zehnte Besucher, der über den Aufruf kam, nun auch die “Über uns”-Seite aufrief, und sich doppelt so viele wie vorher auch noch die Startseite angesehen haben. Insgesamt hatten sich knapp 800 Besucher den Aufruf angesehen.</p>
<p>Es gab einen Kommentar mit ernsthaft bekundetem Interesse (der von Ludger), zwei indirekte Absagen via Twitter und fünf Absagen nach direkter Ansprache via <abrr title="Instant Messaging">IM</abbr>.</p>
<h3>Wie es vier Wochen später und nach Übergabe aussieht</h3>
<p>Nachdem Tim und ich uns eine Woche vor Ablauf der Frist für Ludger mit seiner Idee <i>Schillerwelt I/O</i> entschieden hatten, hat die Domain <code>immersion.io</code> noch eine Woche lang auf die neue Domain <code>schillerwelt.org</code> weitergeleitet. Danach war nur noch letztere zu erreichen.</p>
<p><a href="http://schillerwelt.org" title="Schillerwelt I/O" hreflang="de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/schillerwelt.org?referer=');"><i>Schillerwelt I/O</i></a> hat seitdem knapp 150 Besucher, 2 Feed-Abonnenten, 3 Fans bei Facebook und 1507 Follower bei Twitter.</p>
<p>Das dürfte aber in erster Linie wirklich daran liegen, dass die alte Domain nicht mehr erreichbar ist, und die neue vielen unbekannt. Das wiederum lässt bei den hohen Zahlen zuvor den Rückschluss zu, dass zwar viele in irgendeiner Form die Inhalte abonniert, aber nur die wenigsten sie auch tatsächlich gelesen hatten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Insgesamt lässt sich also – rein den Zahlen nach – sagen, dass durch den Aufruf zwar mehr Besucher auf <i>Immersion I/O</i> gewesen sind, diese sich allerdings fast nur den Aufruf angesehen hatten und es sonst zu vernachlässigende Auswirkungen auf die Statistiken der Seite gab. Das deckt sich mit meiner Erfahrung, dass auf Websites, die als Werbemaßnahme Gewinnspiele oder spezielle Aktionen anbieten, (neue) Besucher auch nahezu nur diese besuchen und den Rest des Angebotes vernachlässigen, und so eine Aktion mit dem Ziel einer Reichweitenvergrößerung nicht funktioniert (was es in diesem Fall ja nicht gewesen ist).</p>
<p>Für ein quantitativ gleichbleibende Zahl von “Lesern” hätte der Domain-Name nicht geändert werden dürfen.</p>
<h2>Zum Thema “verkaufen”</h2>
<p>Bevor dann auch die Frage auftaucht, warum ich die Website nicht verkauft oder versteigert hätte: das hatte einen wesentlichen Grund. <i>Immersion I/O</i> war von vornherein nicht kommerziell, und zwar konsequent bis zum Ende. Trotzdem hätte mich natürlich schon interessiert, ob und wie viel Geld dabei herum gekommen wäre.</p>
<p>Wäre es kommerziell gewesen, hätte ich versucht es zu verkaufen (dann wahrscheinlich durch eine Auktion). Allerdings wäre das auch nicht so einfach geworden: was wäre überhaupt der Verkaufswert gewesen, wäre ein erzielter Dumping-Verkaufspreis in Ordnung, und was wäre, wenn ich sie wie sauer Bier angepriesen hätte, und nicht verkauft? Das hätte sich sicherlich negativ auf die zukünftige Entwicklung ausgewirkt. Generell aber &#8211; wenn <i>Immersion I/O</i> kommerzielle gewesen wäre &#8211; wäre es vielleicht auch überlegenswert gewesen, gar nicht zu verkaufen und stattdessen mehr Zeit hineinzustecken, damit der finanzielle Ertrag höher ist.</p>
<p>Die Erfahrung wäre sicherlich auch spannend gewesen.</p>
<p><i>Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Benjamin Wittorf. Wirf doch einmal einen Blick auf sein neues Blog <a title="netzwerk-organisatorische formen" hreflang="de" href="http://nof.io/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/nof.io/?referer=');">netzwerk-organisatorische formen</a>.</i></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/vom-verschenken-eines-blogs/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/vom-verschenken-eines-blogs/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/vom-verschenken-eines-blogs/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Sind Egoisten bessere Menschen? (Teil 2)</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 00:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[dr. med. marco ramadani]]></category>
		<category><![CDATA[egoismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Dr. med. Marco Ramadani hat mir die Frage gestellt, ob es denn okay sei, an sich selber zu denken. Da mich interessiert hat, was er denn von Egoisten hält, habe ich ihn um seine Meinung gebeten. Im zweiten Teil von &#8220;Sind Egoisten bessere Menschen?&#8221; ist er meiner Bitte nachgekommen. Vorab gebe ich aber noch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/04/4225226499_5a202e32ce.jpg"><img class="alignleft zoom size-medium wp-image-1942" title="Egoist Lingerie" src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/04/4225226499_5a202e32ce-225x300.jpg" alt="" height="260"/></a><a title="Doc Ramadani’s Energiebrief" hreflang="de" href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/energiebrief.dr-ramadani.de/?referer=');"><cite>Dr. med. Marco Ramadani</cite></a> hat mir die Frage gestellt, <a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/">ob es denn okay sei, an sich selber zu denken</a>. Da mich interessiert hat, was er denn von Egoisten hält, habe ich ihn um seine Meinung gebeten. Im zweiten Teil von &#8220;Sind Egoisten bessere Menschen?&#8221; ist er meiner Bitte nachgekommen. Vorab gebe ich aber noch einmal den genauen Wortlaut seiner Frage wieder: <q>Es gibt Menschen, die sind egoistisch und denken in aller Regel erst einmal an sich. Bei Menschen, die weniger egoistisch sind, erzeugt das oft Unverständnis aber auch Neid. Ist &#8220;an sich selber denken&#8221; denn okay?</q></p>
<p><span id="more-1897"></span></p>
<p><cite>Tim</cite></p>
<blockquote><p><a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/">[...]</a> Ich möchte die Frage gerne an Dich zurückgeben: Was denkst Du? Darf man an sich selbst denken?</p></blockquote>
<p><cite>Marco</cite></p>
<blockquote><p>Menschen, die an erster Stelle immer nur an sich selbst denken, ihren persönlichen Vorteil suchen und ohne Rücksicht auf Verluste auf das persönliche Vorankommen achten, fallen manchmal scheinbar unangenehm auf. Und zugleich scheinen sie aber dennoch sozial oft völlig akzeptiert &#8211; wenn auch nicht gerade geliebt &#8211; zu werden. So zumindest meine persönliche Erfahrung. Und dennoch, möchte man nicht mit ihnen tauschen. Sie fristen oft ein Dasein als Einzelgänger und sind das Thema etlicher Gesprächsrunden unter Nachbarn.<br />
Den meisten Menschen, die mich in persönlichen Fragen um Rat bitten, fehlt jedoch genau etwas von dem, was diese vermeintlichen &#8220;Egoisten&#8221; besitzen &#8211; nämlich die Liebe zu sich selbst. Sie denken viel zu wenig an sich. Wenn ich versuche, das den Menschen näher zu bringen, nenne ich das allerdings nicht Egoismus, sondern Selbstfürsorglichkeit. So viele Menschen richten ihre Aufmerksamkeit in dieser Welt nach außen und achten peinlichst darauf, nirgends anzuecken, anstatt manchmal auch an sich selbst zu denken. Das führt manchmal dazu, dass die Menschen übersehen, dass man Nächstenliebe am besten an dem Menschen trainiert, der einem nie von der Seite weicht und sogar dabei ist, wenn man sich zum &#8230; auf das stille Örtchen verzieht &#8211; nämlich bei sich selbst. Da muss ich oft an den Song denken, den ich als Heranwachsender oft gehört habe (ich glaube er war von den Rodgau Monotones): Liebe ist am schönsten, wenn man sich selber liebt!</p></blockquote>
<p><em>Wie denkst Du über Egoismus? Stimmst Du mit Marcos Statement überein? Was glaubst Du, wie egoistisch Du bist? Unter dem folgenden Link kannst Du einen kurzen Test machen, <a title="PAL Verlag - Egoismus Test" hreflang="de" href="http://www.palverlag.de/egoismus-psychotest.php" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.palverlag.de/egoismus-psychotest.php?referer=');">wie egoistisch Du wirklich bist</a>.</em></p>
<p><small>Marco ist niedergelassener Arzt in eigener <a title="Privatpraxis Dr. med. Marco Ramadani" hreflang="de" href="http://dr-ramadani.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dr-ramadani.de/?referer=');">Privatpraxis für Hypnotherapie und Klinische Hypnose</a> in Neu-Ulm. Die Photographie des <a title="Flickr - nasus89" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/wangster/4225226499/sizes/o/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/wangster/4225226499/sizes/o/?referer=');">Ladenlokals</a> wurde von <a title="Flickr - nasus89" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/wangster/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/wangster/?referer=');">nasus89</a> aufgenommen.</small></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen-teil-2/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen-teil-2/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen-teil-2/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Sind Egoisten bessere Menschen?</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 21:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder denkt nur an sich. Nur ich, ich denke an mich. Bei Yahoo! CLEVER wurde vor kurzem die Frage gestellt, ob dieser Spruch denn wahr sei. Schaut man sich die Antworten an, so scheint die Meinung einhellig: ja, er trifft zu. Aber ist es nun verwerflich, egoistisch zu sein? Oder bin ich es vielleicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/03/188312435_3e68224d73-300x225.jpg" alt="" title="Straßenschild_Egoist" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1900" /> <q>Jeder denkt nur an sich. Nur ich, ich denke an mich.</q> Bei <cite>Yahoo! CLEVER</cite> wurde vor kurzem <a hreflang="de" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20091211024311AAzeaLV" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20091211024311AAzeaLV&amp;referer=');"> die Frage gestellt</a>, ob dieser Spruch denn wahr sei. Schaut man sich die Antworten an, so scheint die Meinung einhellig: ja, er trifft zu. Aber ist es nun verwerflich, egoistisch zu sein? Oder bin ich es vielleicht von Natur aus? Nach unserem ersten Teil der offenen Diskussion <a hreflang="de" href="http://expeditionego.net/archiv/offene-diskussion-was-bringt-unzufriedenheit/"><q>Was bringt Unzufriedenheit?</q></a> hat mir diese Frage nun <a title="Doc Ramadani’s Energiebrief" hreflang="de" href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/energiebrief.dr-ramadani.de/?referer=');">Dr. med. Marco Ramadani</a> gestellt.</p>
<p><span id="more-1893"></span></p>
<p><cite>Marco</cite></p>
<blockquote><p>Es gibt Menschen, die sind egoistisch und denken in aller Regel erst einmal an sich. Bei Menschen, die weniger egoistisch sind, erzeugt das oft Unverständnis aber auch Neid. Ist &#8220;an sich selber denken&#8221; denn okay?</p></blockquote>
<p><cite>Tim</cite></p>
<blockquote><p>Wer gelegentlich mit dem Flugzeug reist, kennt das <a title="YouTube - Sicherheitsvideo Flugzeug" hreflang="de" href="http://www.youtube.com/watch?v=dha1UgM0eyM" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.youtube.com/watch?v=dha1UgM0eyM&amp;referer=');">Sicherheitsvideo vor Abflug</a>. Eine Sequenz demonstriert den richtigen Gebrauch der Sauerstoffmasken: Sollte im Notfall der Kabinendruck absinken, fallen Masken von der Decke, die den lebensnotwendigen Sauerstoff spenden. Zuerst die Maske bei sich selbst aufsetzen, dann dem Sitznachbarn helfen. Diese <a title="Wikipedia - Grundbedürfnis" hreflang="de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenschutz" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Eigenschutz?referer=');">Regel</a> gilt nicht nur für die echte Luft, die wir zum Leben brauchen, sondern auch für all unsere anderen <a title="Wikipedia - Grundbedürfnis" hreflang="de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundbedürfnis" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Grundbed_rfnis?referer=');">Grundbedürfnisse</a>. Auf lange Sicht können wir nur für andere da sein, wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, wenn es uns körperlich und seelisch gut geht &#8211; wenn wir uns als erstes selbst Luft zum Leben verschaffen. Das ist kein <a title="Wikipedia - Grundbedürfnis" hreflang="de" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Egoismus" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wiktionary.org/wiki/Egoismus?referer=');">Egoismus</a>! Erst, wenn wir atmen können, können wir anderen &#8220;beim Aufsetzen der Sauerstoffmasken&#8221; helfen &#8211; wir können für sie da sein, bis uns die Puste ausgeht. Ich möchte die Frage gerne an Dich zurückgeben: Was denkst Du? Darf man an sich selbst denken?</p></blockquote>
<p><em>Was denkst Du? Ist Egoismus menschlich? Bist Du ein Egoist oder handelst Du nur zum Wohle anderer? Ist zum Wohle anderer zu handeln, vielleicht auch egoistisch &#8211; im weitesten Sinne?</em></p>
<p><small>Marco ist niedergelassener Arzt in eigener <a title="Privatpraxis Dr. med. Marco Ramadani" hreflang="de" href="http://dr-ramadani.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dr-ramadani.de/?referer=');">Privatpraxis für Hypnotherapie und Klinische Hypnose</a> in Neu-Ulm. Die Photographie des <a title="Flickr - mararie" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/mararie/188312435/sizes/o/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/mararie/188312435/sizes/o/?referer=');">Straßenschildes</a> wurde von <a title="Flickr - mararie" hreflang="de" href="http://www.flickr.com/photos/mararie/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.flickr.com/photos/mararie/?referer=');">mararie</a> aufgenommen.</small></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/sind-egoisten-bessere-menschen/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Roland Kopp-Wichmann vs. Tim A. Bohlen: Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Roland Kopp-Wichmann hat sein neues Buch &#8220;Ich kann auch anders: Psychofallen im Beruf erkennen&#8221; veröffentlicht. In dieser Serie nimmt jeder von uns zu einer der am meisten auftretenden Psychofallen Stellung. Wie ist Deine Meinung? Psychofalle: Ich kann mich nicht gut verkaufen. Roland Kopp-Wichmann Egal, ob man im Vertrieb arbeitet oder dem Chef eine neue Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/03/IMG_4273.jpg"><img src="http://expeditionego.net/wp-content/uploads/2010/03/IMG_4273-300x225.jpg" alt="" title="Kleide Dich wie dein Nachbar" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-1782" /></a><a title="Der Persönlichkeits-Blog" hreflang="de" href="http://persoenlichkeits-blog.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/persoenlichkeits-blog.de/?referer=');"><cite>Roland Kopp-Wichmann</cite></a> hat sein neues Buch <a title="Der Persönlichkeits-Blog" hreflang="de" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2346/ich-kann-auch-anders-psychofallen-im-beruf-erkennen" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.persoenlichkeits-blog.de/article/2346/ich-kann-auch-anders-psychofallen-im-beruf-erkennen?referer=');">&#8220;Ich kann auch anders: Psychofallen im Beruf erkennen&#8221;</a> veröffentlicht. In dieser Serie nimmt jeder von uns zu einer der am meisten auftretenden Psychofallen Stellung. Wie ist Deine Meinung?</p>
<h2>Psychofalle: Ich kann mich nicht gut verkaufen.</h2>
<p><span id="more-1780"></span></p>
<h3>Roland Kopp-Wichmann</h3>
<p>Egal, ob man im Vertrieb arbeitet oder dem Chef eine neue Idee näherbringen will. Man muss sich gut verkaufen können. Selbst im privaten Bereich gilt das, denn auch beim Flirten und Kennenlernen müssen wir uns präsentieren, den anderen überzeugen, Einwänden begegnen – und dann zum Abschluss kommen. Menschen, die mit dieser Psychofalle Schwierigkeiten haben, lehnen das oft ab. Sie haben Angst, sich zu zeigen, weil sie vor allem mit einer Ablehnung rechnen – und diese allzu persönlich nehmen. Sie hoffen, dass der andere ihre Talente und positiven Eigenschaften entdeckt ohne dass sie sich zeigen müssen. Doch geht diese Rechnung meist nicht auf. Deshalb gilt leider oft, dass nicht die beste Idee zählt, sondern der Vorschlag, der am besten verkauft wurde.</p>
<h3>Tim A. Bohlen</h3>
<p>In Unternehmen gilt leider häufig noch das Motto &#8220;Tue Gutes und rede darüber&#8221;. Das Präsentieren der eigenen Stärken oder Leistungen fällt besonders deswegen schwer, weil man sich selbst nicht als Verkäufer der eigenen Person ansieht, sondern als ein Mensch mit Gefühlen &#8211; negativen wie positiven. Ich habe besonders dann gute Erfahrungen gemacht, wenn ich sowohl positive, als auch negative Gefühle ehrlich kommuniziert habe. Dies zeigt allen Beteiligten, wo die eigenen Grenzen sind und wie man am besten mit mir umgehen kann. Das Gleiche gilt für die Präsentation der eigenen Stärken und Schwächen. Wenn Du Leistung erbringst, darfst ohne zu Zögern auch Anerkennung annehmen. Dazu gehört aber auch und am besten in ungezwungener Gesprächsatmosphäre zu kommunizieren, dass Du diese Leistung erbracht hast: &#8220;Mir hat das Projekt Spaß gemacht, weil ich endlich einmal&#8230;&#8221; oder &#8220;Für mich lag die größte Herausforderung darin, dass ich&#8230;&#8221; Es geht darum, Dich selbst in das Gesamtprojekt einzuordnen und nicht herauszustellen, warum alle Beteiligten Dir etwas verdanken. Was die Schwächen angeht: Wenn Du einen Fehler machst, stehst Du immer besser da, wenn Du mit diesem selbstkritisch umgehst und eine Lösung des Problems von Dir aus anbietest. Konntest Du deinen Fehler erfolgreich ausbügeln, dann gibt es sicher sogar Plus-Punkte. Aber aufpassen: Vieles ist heute Teamarbeit und damit die Leistung mehrerer, die gemeinsam an etwas gearbeitet haben. Nur die eigenen Lorbeeren schmecken!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/roland-kopp-wichmann-vs-tim-a-bohlen-teil-2/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/roland-kopp-wichmann-vs-tim-a-bohlen-teil-2/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/roland-kopp-wichmann-vs-tim-a-bohlen-teil-2/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Roland Kopp-Wichmanns neues E-Book zur Persönlichkeitsentwicklung: Interview und Gewinnspiel</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/roland-kopp-wichmanns-neues-e-book-zur-personlichkeitsentwicklung-interview-und-gewinnspiel/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Roland Kopp-Wichmann hat sein neues E-Book &#8220;Warum es nicht einfach ist, seine Persönlichkeit zu verändern. Und wie es doch geht.&#8221; veröffentlicht. Ich habe Roland auf ein Interview eingeladen und ihm Fragen gestellt, die mir im Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung und sein E-Book unter den Nägeln brannten. Dieses Interview unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Der Persönlichkeits-Blog" hreflang="de" href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.persoenlichkeits-blog.de/?referer=');"><cite>Roland Kopp-Wichmann</cite></a> hat sein neues E-Book <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2262/warum-sie-jetzt-im-januar-noch-mein-neues-e-book-lesen-sollten" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.persoenlichkeits-blog.de/article/2262/warum-sie-jetzt-im-januar-noch-mein-neues-e-book-lesen-sollten?referer=');">&#8220;Warum es nicht einfach ist, seine Persönlichkeit zu verändern. Und wie es doch geht.&#8221;</a> veröffentlicht. Ich habe Roland auf ein Interview eingeladen und ihm Fragen gestellt, die mir im Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung und sein E-Book unter den Nägeln brannten. Dieses Interview unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von mir stammen, dem <a href="/impressum/">Uncopyright</a>.</em></p>
<p><span id="more-1611"></span></p>
<h2>Wer sich verändert, begibt sich auf unsicheres, weil neues Terrain. Warum soll er sich diesen Stress antun?</h2>
<blockquote><p>Veränderung geschieht meist aus einer Not heraus. Jemand kann oder will so nicht weitermachen, weiterleben. Das hat bedingt etwas mit dem subjektiv empfundenen Leidensdruck zu tun. Doch viele Menschen sind eher leidensbereit als veränderungsneugierig.</p></blockquote>
<h2>Hast Du in Deinen Seminaren schon einmal erlebt, dass Leute sich zwar ändern wollten, aber nicht bereit waren, dafür wirklich Mühe, Zeit und Arbeit zu investieren?</h2>
<blockquote><p>Ja, ungefähr die Hälfte. Alle wollen sich besser fühlen – aber zu den notwendigen Schritten sind nicht alle bereit.</p></blockquote>
<h2>Wenn ja, wie lockst Du sie aus der Reserve?</h2>
<blockquote><p>Gar nicht, das ist nicht mein Auftrag. Ich zeige Ihnen das Verhaltensmuster auf, in dem sie verstrickt sind, was meist mit einem unbewussten Konflikt aus der Herkunftsfamilie zusammenhängt. Insofern zeige ich den Weg, ob ihn jemand geht, liegt nicht in meiner Macht.</p></blockquote>
<h2>Welchen Rat würdest Du jemandem geben, dem der Mut fehlt, seine eigenen Veränderungswünsche anzupacken und seine Komfortzone zu verlassen?</h2>
<blockquote><ol>
<li>Sich anzuschauen, welche Ängste es sind, die ihn zu lähmen scheinen und dann zu prüfen, wie realistisch diese heute sind.</li>
<li>Ihm aufzuzeigen, dass er ja einen guten Weg gefunden hat, mit seinem Problem fertig zu werden und er es nicht ändern muss.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2>Selbstbewusstsein kann für die eigene Entwicklung hinderlich und förderlich sein. Wie sind Deine Top-3 für ein gesundes Selbstbewusstsein?</h2>
<blockquote><ol>
<li>Die Idee aufgeben, von allen Menschen geliebt werden zu wollen.</li>
<li>Täglich über den Satz meditieren: „Ich bin getrennt von anderen.“</li>
<li>Sich Innerlich mit seinen Eltern versöhnen und Ihnen danken.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2>Wir stehen uns oft mit negativen Gedanken (über uns und unsere Umwelt) selbst im Weg. Wie werden wir diese los und konzentrieren uns auf das, was uns wichtig ist?</h2>
<blockquote><p>Dabei hilft das Konzept des „Inneren Teams“. Negative Gedanken kommen meist von einem inneren Anteil, der letztlich etwas Gutes für einen will. Er will uns warnen, hinweisen, was richtig ist etc. Diese Teile haben ihre Berechtigung, doch wenn sie auf dem inneren Regiestuhl sitzen, geraten wir zu sehr unter deren Einfluss. Hilfreich ist es, solche Gedanken nicht als „die Wahrheit“ zu verstehen, sondern als die Meinung „eines Beraters.“ Und entscheiden sollte aber immer der Chef, die Chefin – nicht der Berater.</p></blockquote>
<h2>Sich auf seine Stärken konzentrieren oder Schwächen ausbügeln? Was ist Deine Empfehlung?</h2>
<blockquote><p>Auf die Stärken konzentrieren, bringt einen immer weiter. Wenn einem dabei aber eine Schwäche zu sehr in die Quere kommt, muss man sich auch um die kümmern.</p></blockquote>
<h2>Müssen wir uns stetig verändern oder können wir einfach auch nur einmal zufrieden sein?</h2>
<blockquote><p>Niemand muss sich verändern. Das Leben ist keine Olympiade. Zufrieden wird man dann, wenn man auf das schaut, was man alles schon hat und ist – und dies genießen kann.</p></blockquote>
<h2>Ist Persönlichkeitsentwicklung nicht eine endlose Spirale, die mir immer nur aufzeigt, was ich noch alles &#8220;ändern muss&#8221;, statt mir zu zeigen, wie &#8220;gut ich schon bin&#8221;?</h2>
<blockquote><p>Ich glaube, Veränderung ist ein natürlicher Prozess. Sich nicht verändern, also immer das Gleiche tun, braucht Sturheit und Anstrengung. Ein Vorbild ist die Natur. Sie verändert sich auch ständig, stellt sich auf neue Umstände ein – aber ohne Stress, fließend.</p></blockquote>
<h2>Jemand möchte sich von Dir coachen lassen und sagt: Ich möchte einfach nur ich selbst sein. Was wäre Dein erster Schritt?</h2>
<blockquote><p>Die Frage: „Woran würden Sie merken, dass Sie einfach nur Sie selbst sind?“</p></blockquote>
<p>Danke Dir für das Interview! </p>
<h2>Gewinne eines von drei E-Books</h2>
<p>Mit Rolands Unterstützung freue ich mich, drei Exemplare seines neuen E-Books hier auf 1ung7a verlosen zu können. Schickt eine Mail an <a href="mailto:tim@expeditionego.net">tim@expeditionego.net</a> mit dem Betreff &#8220;Gewinnspiel&#8221;. Mehr nicht? Doch! Aber nicht viel: <em>Jeder Gewinner erklärt sich bereit, einen kurzen Artikel (ein Review oder eine Anekdote zu einem der Kapitel, etwas, das Euch besonders begeistert hat etc.) über das E-Book zu schreiben. Dieser wird dann hier veröffentlicht.</em> Wer möchte, bekommt natürlich Hilfe.</p>
<p><strong>Das Kleingedruckte</strong></p>
<p>Weil es keine teuren Hotlines gibt, gibt es auch kein Recht auf einen Gewinn oder eine notarielle Auslosung. Ich werde unter den Einsendern per Losverfahren drei Personen ziehen, die dann das E-Book zugeschickt bekommen.</p>
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		<title>Wie man Verantwortung übernimmt</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/wie-man-verantwortung-ubernimmt/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 21:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[schonungslos]]></category>
		<category><![CDATA[selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[sich selbst treu sein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Benjamin Wittorf. Er unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von mir stammen, dem Uncopyright. Nachdem man die Dinge so akzeptiert, wie sie sind, kann man daran arbeiten, sie zu verändern. Das bedeutet zwangsläufig, dass man Verantwortung übernimmt: für sich, für das, was man verändern möchte, und für andere. Umso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von <a href="http://nof.io" title="netzwerk-organisatorische formen" hreflang="de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/nof.io?referer=');"><cite>Benjamin Wittorf</cite></a>. Er unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von mir stammen, dem <a href="/impressum/">Uncopyright</a>.</em></p>
<p>Nachdem man <a href="http://expeditionego.net/archiv/wie-man-die-dinge-so-akzeptiert-wie-sie-sind/" title="Wie man die Dinge so akzeptiert, wie sie sind" hreflang="de" rel="bookmark">die Dinge so akzeptiert, wie sie sind</a>, kann man daran arbeiten, sie zu verändern. Das bedeutet zwangsläufig, dass man Verantwortung übernimmt: für sich, für das, was man verändern möchte, und für andere.</p>
<p>Umso erstaunlicher ist es, wie leicht das geht: man verändert seine Einstellung von jemandem, der in dieser Welt nur betroffen ist (es zu glauben bedeutet es zu sein), zu jemandem, der Dinge ermöglicht und passieren lässt. Sei verantwortlich für deine Gedanken, dein Handeln, dein Verhalten, und die Resultate daraus!</p>
<p>Jedes mal, wenn du dich dabei ertappst, wie du versuchst, für das, was in deinem Leben passiert, Verantwortung auf jemand anderes zu schieben, halte inne, und sage: “Ich übernehme die Verantwortung”. Ganz besonders in den Augenblicken, in denen es leicht ist, jemand anderes verantwortlich zu machen.</p>
<p>Diese kleinen Augenblicke sind die wirkungsvollsten. Durch das Übernehmen von Verantwortung bei vielen kleinen Gelegenheiten entwickelt sich daraus eine Grundeinstellung: das Übernehmen von Verantwortung für das eigene Leben, und allem, was in ihm stattfindet – eben deine Gedanken, dein Handeln, dein Verhalten, die Ergebnisse daraus, deine Beziehungen, dein berufliches Weiterkommen, das Entwickeln von einem bewussten Glück. So kannst du Veränderungen bewirken und langfristig das Leben leben, das du möchtest.</p>
<p>Der nächste Schritt wird sein: Wie man an sich arbeitet.</p>
<p>(<a href="http://expeditionego.net/archiv/schonungslose-ehrlichkeit-–-auch-zu-sich-selbst/" title="Schonungslose Ehrlichkeit - auch zu sich selbst" hreflang="de">Einen Aspekt hat Susann hier auch schon etwas beschrieben.</a> Ebenfalls lesenswert zu diesem Eintrag ist <a href="http://expeditionego.net/archiv/wann-man-probleme-in-luft-auflosen-kann/" title="Wie man Probleme in Luft auflösen kann" hreflang="de"><q>Wie man Probleme in Luft auflösen kann</q></a> von Tim.)</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://expeditionego.net/archiv/wie-man-verantwortung-ubernimmt/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><small><a href="https://docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi&hl=de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/docs.google.com/fileview?id=0BxHVo62rskvLYWU3NjZhNWItOTA2Zi00NzRjLWE0ODktZTg1MTNlYmYwMzBi_hl=de&amp;referer=');">Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen</a>. – <a href="http://expeditionego.net/archiv/wie-man-verantwortung-ubernimmt/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a>. – ID: <a href="http://expeditionego.net/archiv/wie-man-verantwortung-ubernimmt/"> a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338.</a> – Uncopyright 2009 Tim A. Bohlen.</small>]]></content:encoded>
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		<title>Schonungslose Ehrlichkeit – auch zu sich selbst</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/schonungslose-ehrlichkeit-%e2%80%93-auch-zu-sich-selbst/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 09:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[schonungslos]]></category>
		<category><![CDATA[susann nicklaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Susann Nicklaus. Er unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von mir stammen, dem Uncopyright. Über eine Namensnennung würde sie sich freuen. Ehrlichkeit ist so eine Sache. Gleichbedeutend wie die Wahrheit, schmerzt Ehrlichkeit mehr, als das Sie gut tut. Dennoch ist es die wertvollste Eigenschaft, die Menschen haben können, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von <a href="http://www.susann-nicklaus.net/blog/" title="Susannalyse" hreflang="de" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susann-nicklaus.net/blog/?referer=');"><cite>Susann Nicklaus</cite></a>. Er unterliegt ebenso wie alle Inhalte, die von mir stammen, dem <a href="/impressum/">Uncopyright</a>. Über eine Namensnennung würde sie sich freuen.</em> </p>
<p>Ehrlichkeit ist so eine Sache. Gleichbedeutend wie die Wahrheit, schmerzt Ehrlichkeit mehr, als das Sie gut tut. Dennoch ist es die wertvollste Eigenschaft, die Menschen haben können, denn auf Ehrlichkeit baut sich Vertrauen auf und Vertrauen ist der Schlüssel für ein gesellschaftliches Zusammenleben. </p>
<p><span id="more-1498"></span></p>
<p>Der gesunde Menschenverstand versucht, sich das Wesentliche aus den Inhalten auszusuchen, verwertet es in seinem kleinen Kämmerchen da oben im Kopf, raus kommt eine ganz andere „verfälschte“ Wahrheit. Unsere Wahrnehmung ist unsere eigene individuelle Wahrheit, was aber auch bedeutet, das die Wahrnehmung des Freundes, der Freundin, der Eltern oder des Kindes eine andere Wahrheit produziert. Mit diesem Wissen muss man nun die Ehrlichkeit der anderen bewerten. </p>
<p>Die Ehrlichkeit zu Anderen ist das eine, wie ehrlich ist man aber zu sich selbst? Um das herausfinden zu können, braucht man eine Technik, die etwas Übung bedarf, aber zu einer weiteren wertvollen Eigenschaft führt: der eigenen Objektivität. Dabei geht es um das Betrachten von außen, so als ob man vor einer Kamera sein Leben „spielt“ und gleichzeitig sitzt man als Beobachter dahinter. </p>
<h2>Ein Beispiel</h2>
<p>Ich unterhalte mich mit meinem Partner und es kommt zu einem kleinem Streit. Nun versuche ich mir eine Kamera vorzustellen, die in der Ecke des Raumes versteckt diese Szene aufnimmt.</p>
<ul>
<li>ich beobachte (während der Auseinandersetzung) meine Gestik und Mimik</li>
<li>ich höre auf meine Worte und den Tonfall bzw. die Tonlautstärke</li>
<li>ich beobachte die Reaktionen meines Partners</li>
<li>ich beobachte meine Reaktionen</li>
</ul>
<p>Das passiert in wenigen Sekunden und oft halte ich dann inne, korrigiere meine Einstellung und versuche objektiv das Ganze zu lösen/beenden. Es hilft mir auch, später mit meinem Partner darüber zu sprechen. Je häufiger ich das tue, um so weniger tappe ich in diese Falle. Denn sein wir mal ehrlich: Viele Streitgespräche hätte ich mir, was die Dauer betrifft, ersparen können, wenn ich nicht von meiner eigenen Wahrnehmung und &#8220;Verblendung&#8221; geführt wurden wäre.</p>
<h2>Nach so einer Beobachtung durch die Kamera kommt der zweite Teil: Analyse</h2>
<ul>
<li>War es die Wahrheit, die da aus mir entsprang, oder wollte ich nur provozieren?</li>
<li>Wie habe ich dieses Gespräch empfunden (als Betrachter von außen)?</li>
<li>Wer war fair, wer war unsachlich? Wer war ehrlich, auch zu sich selbst?</li>
</ul>
<p>Eigene Fehler und Schwächen einzugestehen ist hart und zeugt von einer guten Selbstwahrnehmung. Manchmal braucht man einen Anstoß von Außen – ein guter Freund, der ehrlich sagt, wenn etwas an Dir nicht stimmt. Kritik ist produktiv, sag ich immer, denn es führt zu Veränderungen. Ehrlichkeit ist Kritik, deswegen ist Ehrlichkeit genauso produktiv. Angst muss man nicht davor haben, denn außer dem kurzen Schmerz der Erkenntnis verliert man gar nichts. Man gewinnt sogar. Ich habe mir angewöhnt ehrlich zu sein und zwar schonungslos. Das ist nicht immer einfach und manchmal brauche ich auch etwas Zeit, bevor ich es aussprechen kann. Aber ich lüge nicht, ich sage, was ich denke. Und damit ich alle gleichermaßen fair behandele, bin ich auch schonungslos ehrlich zu mir. Ich betrachte mich als Menschen, so wie ich die anderen betrachte – von Außen, wie durch eine Kamera. Ich tue mir dabei manchmal mit der Ehrlichkeit weh, aber das ist nur kurz und danach folgt der Prozess der Veränderung, nicht immer, aber oft. </p>
<p>Meine Hoffnung, dass alle Menschen um mich herum so ehrlich sind, könnte in Erfüllung gehen, wenn ich als Vorbild meinen Freunden, Kollegen und Mitmenschen mit schonungsloser Ehrlichkeit entgegentrete und vielleicht kann ich dadurch Einigen dabei helfen, auch ehrlich zu sich selbst zu sein.</p>
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		<title>Authentisch leben &#8211; In einem Satz: Tim Bradel</title>
		<link>http://expeditionego.net/archiv/authentisch-leben-in-einem-satz-tim-bradel/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[schwierigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[sich treu sein]]></category>
		<category><![CDATA[tim bradel]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Satz: Wie versuchst Du, authentisch zu leben? Tim Bradel: Ich lebe authentisch, weil ich keine Schwierigkeit habe, mir selber treu zu bleiben. Hintergrund der Aktion und bisher in dieser Reihe Veröffentlichtes Authentisch leben &#8211; In einem Satz Hier kannst Du mein eBook "28" herunterladen. – Zu den Kommentaren. – ID: a6f451c9cffd36d575718c5d4dcf2338. – Uncopyright [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In einem Satz: Wie versuchst Du, authentisch zu leben?</h2>
<p><cite>Tim Bradel</cite>:</p>
<blockquote><p>Ich lebe authentisch, weil ich keine Schwierigkeit habe, mir selber treu zu bleiben.</p></blockquote>
<p><span id="more-1314"></span></p>
<h2>Hintergrund der Aktion und bisher in dieser Reihe Veröffentlichtes</h2>
<p><a href="/2009/09/neue-serie-authentisch-leben-in-einem-satz/">Authentisch leben &#8211; In einem Satz</a></p>
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