Ordnung ins Chaos bringen – 3 Schritte gegen Überforderung

Atlas Sei es im Job oder zu Hause, für meine Passion oder zum Spaß: Im Moment sprießen derart viele Ideen, Projekte und Aufgaben aus dem Boden, dass sich die Vorahnung in mir breit macht, all diese großartigen Dinge könnten mir über den Kopf wachsen. Es ist Zeit, zu priorisieren. Die Dinge in eine Ordnung zu bringen bedeutet, einen gemeinsamen Nenner finden, einen neuen Blick auf alte Ziele zu wagen und mir alle Zeit der Welt zu nehmen.

Den gemeinsamen Nenner finden

Ich will Menschen mit meinen Texten erreichen. Das ist der gemeinsame Nenner aller Ideen, die in meinem Kopf herumschwirren. Manche fühlen sich noch zu groß an, für andere fehlt mir der Mut und wieder andere sind einfach noch nicht konkret genug. Dieser gemeinsame Nenner nimmt der schieren Masse an Möglichkeiten etwas die Schwere, denn Dank ihm weiß ich, dass alle Ideen mich dem Ziel, Menschen zu erreichen, ein Stück näher bringen. Es kommt nicht darauf an, welche ich zuerst umsetze, sondern dass ich überhaupt eine umsetze. Und zwar mit Spaß an der Sache.

Ziele neu definieren

Da war immer noch dieses Buch, dass ich schreiben will, muss, kann, darf, möchte. Das war das Ziel Nummer 1. Und warum tue ich es nicht? Muss ich es schreiben, gerade weil ich mich immer mit anderen Dingen beschäftige? Oder gerade nicht, weil es vielleicht noch gar nicht an der Zeit ist? Ich bin mir nun sicher, dass ich dieses Ziel solange ruhen lasse, bis ich genau spüre: jetzt ist es an der Zeit. Ich habe derzeit andere Ideen im Kopf, mit der Sprache zu spielen. Diesen will ich den Vorrang lassen. Vielleicht gehe ich damit dem großen Ziel aus dem Weg. Weil sich aber alles einen gemeinsamen Nenner teilt, macht es für mich keinen Unterschied mehr. Ich mache einfach das, was mir gerade am meisten Spaß macht. Und für den Rest bleibt noch genug Zeit.

Mehr Zeit geben

Ich habe meine Ziele in eine neue Ordnung gebracht. Jetzt gilt es, dass ich mein Handeln daran ausrichte. Und vor allem eines tue: Handele! Das schlechte Gewissen, ein Ziel aufzuschieben oder gar einer Idee abzusagen, hat jetzt keinen Platz mehr. Durchhaltevermögen kann ich mir nur beweisen, wenn ich Ideen auch zu Ende bringe. Es ist Zeit, loszugehen, und zwar weiter als ein paar Schritte. Ein Schritt nach dem anderen, eines nach dem anderen. Gemach gemach. Unterwegs kann ich immer noch die Richtung anpassen – aber erst dort.

Photo von susemueller.

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