Das Geheimnis des positiven Realismus

young woman in love Dieser Beitrag ist eine deutsche Übersetzung des Artikels the secret of positive realism von Mary JakschGoodlife ZEN. Danke Françoise für die aufmerksame Korrektur meiner Übersetzung. Die Idee zu einem deutschen “Ableger” von Goodlife ZEN auf Expedition Ego ist in den A-List Blogging Bootcamps entstanden.

Träumst Du von einer schillernden Zukunft? Hier stelle ich Dir eine geistige Haltung vor, die Dir dabei helfen kann, all das zu erreichen, was Du möchtest. Manchmal prallen bei uns zwei Denkweisen aufeinander: die positive Einstellung und die realistische Einstellung. Positiv zu denken und realistisch zu denken sind die beiden Enden unseres Spektrums möglicher Denkweisen. Ich bin mir sicher, dass Du schon erlebt hast wie Realisten und Optimisten über ein Projekt diskutieren können – ihre Perspektiven scheinen unvereinbar. Der Optimist ist visionär und konzentriert sich voll und ganz auf das zu erreichende Ziel. Der Realist ist skeptisch – und manchmal schlichtweg negativ -, weil ihr oder sein Fokus auf den einzelnen Schritten auf dem Weg zum Ziel liegt, nicht auf das Ergebnis.

Wer bist Du? Ein Optimist oder ein Realist?

Mal sind wir Optimist, mal Realist. Wenn wir glücklich sind, denken wir eher positiv über die Zukunft. Wenn etwas schief geht, tendieren wir dazu, unsere positive Denkweise zu vergessen und konzentrieren auf die momentanen Probleme.
Manchmal fällt es schwer, zu erkennen, ob eine Reaktion optimistisch, realistisch oder einfach negativ ist. Wäre “Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird folgen” ein Beispiel für übermäßigen Optimismus? Manch ein Pessimist denkt, dass dies einfach nur in einer Blamage enden kann. Welche Sichtweise ist richtig?

Warum positiver Realismus uns hilft, zu wachsen

Was versteht man unter “positiv”? Es bedeutet, die Kraft der Hoffnung für den Wandel zu nutzen. Realistisch zu sein, bedeutet im gegenwärtigen Moment zu leben und nicht in einer Traumwelt der Zukunft oder den Geschichten der Vergangenheit. Es bedeutet, Schwierigkeiten ins Auge zu blicken und sie nicht zu leugnen. Aber ebenso bedeutet es auch, die Schönheit eines jeden Moments zu erleben. Wenn Du Vision und Realismus miteinander verbindest, wirst Du die Kraft des positiven Realismus erkennen.

Die Kraft des positiven Realismus

Im Mittelpunkt des positiven Realismus steht die Hoffnung. Es ist einer der stärksten Gemütszustände, den wir einnehmen können. Er hilft uns zu heilen und gehört zum Kern einer jeden kreativen Unternehmung. Denn ohne Hoffnung gibst Du auf – und das von Anfang an. Und genau da liegt auch das Problem der Negativität. Negativ eingestellte Menschen sind normalerweise nicht in der Lage loszulegen, weil sie sich das positive Ergebnis nicht vorstellen können.

Manche nennen “Die Kraft der Hoffnung” auch “Das Gesetz der Anziehung”. John Assaraf schreibt in dem Buch The Secret – Das Geheimnis:

Unsere Aufgabe als Mensch ist es, an dem Gedanken festzuhalten, was wir wollen und uns absolut darüber im Klaren zu werden, was wir wollen. Darauf aufbauend aktivieren wir eines der größten Gesetze des Universums – das Gesetz der Anziehung. Du wirst das, worüber Du am meisten nachdenkst und ebenso ziehst Du das an, worüber Du am meisten nachdenkst.

Ja, Hoffnung und Glaube können uns richtig stark machen. Allerdings hat blinder Glaube seine Grenzen. Wenn wir uns nur darauf konzentrieren, wie unsere Zukunft sein sollte, könnten wir blind für die Möglichkeiten entlang des Weges sein.

Der Gewinner: Hoffnung kombiniert mit Realismus

Die Einstellung des positiven Realismus kombiniert die Haltung des Visionärs mit der eines Realisten. Der Kern des positiven Realismus ist, dass wir vom Großen träumen und uns dann realistische Ziele setzen.
Noch einmal zurück zu unserem Beispiel: Das Sprichwort “Folge Deiner Leidenschaft und das Geld wird wie von selbst folgen” ist ein großer Traum. Aber dieser Traum muss nicht zur Realität werden. Warum?

Ein Traum braucht realistische Ziele an seiner Seite.

Die Fürsprecher des “Gesetzes der Anziehung” wollen uns glauben machen, dass wovon wir auch immer träumen, ganz von alleine erscheinen wird – und das ohne jegliche harte Arbeit. Der Realismus erzählt eine andere Geschichte: Anstrengung ist wichtig. Insbesondere ist die auf ein Ziel gerichtete Anstrengung ausschlaggebend. Die Richtung ergibt sich aus den Zielen, die wir uns setzen.

Wenn wir von Großem träumen und uns dann realistische Ziele setzen, dann gibt es nichts, was wir nicht erreichen können.

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